Ziel des Projekts war es, die Wirksamkeit eines in der Grundschule bereits etablierten und für den Kindergarten modifizierten und bearbeiteten Programms zur Gesundheitsförderung in Kindergärten zu überprüfen. Im Mittelpunkt stand dabei die Erhaltung und Förderung des Selbstwert- und Zugehörigkeitsgefühls. Beides sind &r dquo;generelle Widerstandsressourcen im Sinne der Salutogenese und wichtige Grundlagen für die Entwicklung von Selbstkompetenz. Dahinter steht die Einsicht, dass Kinder dann an gesellschaftlichen Prozessen teilhaben können &r dquo; wenn sie in ihrer unmittelbaren gesellschaftlichen Umwelt - im Kindergarten zum Beispiel - Akzeptanz und Anerkennung ihrer Person und ihrer Handlungen erfahren, ihre Individualität angenommen wird und sie ein Kohärenzgefühl entwickeln können. Die Herausbildung dieser als grundlegende Lebensorientierung zu verstehenden Disposition kann im Kindergarten gefördert werden und gibt allen Kindern die Chance, mit den zukünftigen Stressoren ihres Lebens kompetent umgehen zu können. Das bedeutet auch, dass ihre Freude am Lernen erhalten bleibt und der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule kontinuierlich verläuft.
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