Hallo, Brava,
kann es sein, dass deine Leute dich als billige Putzfrau und Wäscherin mißbrauchen? Bei so viel Wäsche ist es an der Zeit, dass jedes Kind auch seinen Teil dazu beiträgt, die Sachen wieder in den Schrank zu kriegen.
Z.B. könntest du weiterhin waschen, und jeder muss seine eigenen Sachen und abwechselnd die Handtücher wieder bügeln/zusammenlegen/ausbessern (außer Papa, der schafft das Geld bei!). Kann man alles lernen, Mutter zeigt es gerne, oder? In freundlichem Ton, schließlich müssen sie später im eigenen Haushalt auch klarkommen. Oder Mutter könnte mal krank werden, und keiner weiß, wie die WaMa funktioniert.
Da könnte es passieren, dass die Wäschemenge plötzlich deutlich schrumpft. Du mußt nur durchhalten. Lass Tochters Hosen auf der Leine hängen, wenn sie sich selbst nicht drum kümmert.
Mein Sohn hatte eine Phase, in der er 12 T-Shirts wöchentlich brauchte. Waren nicht durchgeschwitzt, stanken nicht nach Rauch, war einfach nur bequem, ausziehen u. waschen lassen. Als sich nach einem sachlichen Gespräch nicht wirklich was änderte, hab ich seine Wäsche nicht mehr gemacht, ungefähr drei Wochen lang. Täglich rannte er in den Keller, suchte Shirts u. Socken, dann ließ er sich das zusammenlegen erklären, und irgendwann sind wir wirklich bei 8 Shirts pro Woche gelandet. Duschtücher benutzen wir eine Woche lang, schließlich sind wir nach dem Duschen sauber. Zum abschminken gibts Lotion und Papiertücher, wenn man sich richtig säubert bleibt kaum was fürs Handtuch. Wenn achtlos mit den Sachen umgegangen wird, muß man den Kram vom Taschengeld bezahlen.
Was ich eigentlich sagen will: liebe Brava, lerne Grenzen setzen und bleibe konsequent. Ist nicht leicht, und wenn das neu ist, gibts Terror, ist mir klar. Aber wie lange willst du so weitermachen?
Liebe Grüße
Ute