2022 verstarben offiziell mit 10.119 Todesfällen fast 28 Menschen pro Tag durch Suizid. Das DSM5 definiert auch ohne direkte Zeugenschaft bereits die Überbringung der Nachricht, dass ein nahes Familienmitglied von Suizidversuch oder Tod betroffen ist, als mögliches Auslöseereignis für die Entwicklung einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Forschung belegt das erhöhte Risiko folgender psychischer Erkrankungen auch über die PTBS hinaus und eine hochsignifikant erhöhte Wahrscheinlichkeit betroffener Kinder, selbst später einen Suizid oder Suizidversuch zu begehen. Das Seminar will konkrete Möglichkeiten aufzeigen, wie Unterstützung „kleiner und großer“ Betroffener aussehen kann: Wie kann mit Kindern über Themen wie Tod oder Suizid gesprochen werden? Wie können Erklärungsmodelle genutzt werden, um neben Einordnung des Erlebten auch einen präventiven Fokus auf die Zukunft zu legen? Welche Interventionen haben sich neben kognitiven Ansätzen noch bewährt?

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