Erich Kästner zwischen 1933 und 1945 Regimegegner – innerer Emigrant – Opportunist?
26.02.2026. Anders als die meisten seiner Kolleginnen und Kollegen emigrierte Erich Kästner nicht, obwohl seine Bücher 1933 verbrannt und aus den Bibliotheken entfernt wurden. Lediglich „Emil und die Detektive“ hielt sich noch ein paar Jahre länger.*Über die Zeit zwischen 1933 und 1945 sind seit Öffnung des Kästner-Nachlasses Mitte der 1990er-Jahre viele Einzelheiten ans Licht gekommen, die über die eigenen Kommentare und Erinnerungen des Autors weit hinausgehen. Kästners Akte im Bundesarchiv wurde mehrfach ausgewertet. Kästners Strategien, ab 1933 inkognito weiterzuarbeiten, und die Frage, warum er seinen in den Kriegsjahren geplanten Zeitzeugenroman nie geschrieben hat. Die Tagung soll zu einer vorläufigen Bilanz gelangen. Auf der Grundlage von Beiträgen zu einzelnen Aspekten und Werken aus dieser Zeit und unter Einbeziehung der Frage, was es bedeutete, in jener Diktatur zu leben und zu schreiben, wird Erich Kästners Rolle im Nationalsozialismus zwischen Opportunismus und Gegnerschaft beleuchte Veranstalter: Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), in Kooperation mit dem Förderverein Erich Kästner Forschung e.V. und der Stiftung Internationale Jugendbibliothek. Link: https://www.ijb.de/veranstaltungen/a...-1933-und-1945 .
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