AW: Trauer, Traurigkeit und Verlustangst - Dieser Beitrag ist 107 Tage alt Es tut mir auch leid, dass ihr gerade diese Zeit durchmacht. Meine Erfahrungen sind, so bald wie möglich die Kinder aufzuklären. Man sollte nicht drumrum reden, sondern ehrlich sein. Vielleicht würde es deinen Sohnn helfen, wenn er mal mit seinem Opa darüber redet(wenn der Schwiegervater die Krankheit akzeptiert hat). Ich habe meinem Sohn mit 3 Jahren schon den Tod der Schwiegermutter erklärt und für ihn war es damit abgeschlossen. Je jünger die Kinder sind um so naiver gehen sie an das Thema ran. Sie haben noch keine schlechte Erfahrung mit dem Tod. Wahrscheinlich ist das einfach ein Problem in unserer Kultur, dass wir das Ende nicht akzeptieren. Natürlich ist es schlimm, wenn man einen Menschen verliert. Aber sobald etwas geboren ist, muss es wieder sterben. Genießt noch die Zeit mit ihm. Vielleicht lebt er noch lange mit dieser Diagnose. Ihr müsst euch gegenseitig halt geben und immer positiv denken. Es ist leichter gesagt als getan, aber es hilft euch es besser zu akzeptieren. Du kannst ja deinen Sohn sagen, wenn der Opa gestorben ist, kann er ja mit ihm reden. Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen. Das sind meine Erfahrungen aus dem Seniorenheim. (Bin Altenfachbetreuer) Es kann sein, dass diese Zeilen keinen Trost spenden, vielleicht sogar sich "kalt" anhören. Aber wenn ihr die Situation akzeptiert und loslassen könnt, ist es für deinen Schwiegervater auch viel leichter einmal zu gehen. Lg Die Österreicherin |