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Streitigkeiten in der PartnerschaftDies ist eine Diskussion über "Streitigkeiten in der Partnerschaft" im "Partnerschaft und Familie" Forum, als Teil von Elternfragen.net - Forum für Eltern mit medizinischen Fragen rund um KinderNa ja, klar gibt es einen Papa, und der ist auch grundsätzlich an der Erziehung unserer Kinder immer beteiligt gewesen. Aber gerade bei Marie, ... |
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| Tags: erziehung, kinder |
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| Na ja, klar gibt es einen Papa, und der ist auch grundsätzlich an der Erziehung unserer Kinder immer beteiligt gewesen. Aber gerade bei Marie, der Jüngsten, war er eben mehr abwesend als zuhause. Er hat z. B. ein Jahr lang in Süddeutschland gewohnt, weil er dort wegen Arbeitslosigkeit eine Fortbildung gemacht hat, kam nur 2x im Monat nach Hause, für etwa 40 Stunden, da hat nicht viel stattgefunden. Und gerade er hat dann den Kindern eher mal was nachgesehen, wollte in der kurzen Zeit nicht auch noch der Böse sein. Was ich gut verstehe! Seit 7 Jahren arbeitet mein Mann im Außendienst, kommt fast nur an den Wochenenden nach Hause, und selbst dann muss er noch arbeiten, Bürokram halt. Also liegen Aufzucht und Hege und eben auch falsche Erziehung fast alleine in meiner Hand. Und ja, es liegt sicherlich auch daran, dass sie unser Nesthäkchen ist, ganz klar. Und dann noch mit all diesen Problemen... sie hat es doch *draußen* schon schwer genug, sollen wir ihr dann zuhause auch noch Stress machen? Aber trotzdem ist es so, wie es läuft, eben auch nicht richtig. Nur, etwas, das so lange falsch gelaufen ist, das kriegt man so leicht auch nicht mehr in den Griff. Aber wir arbeiten dran! |
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| Liebe Nachtmarie, bitte sag nicht "wieder was, an dem ich schuld bin!" So was darfst du dir nie vorwerfen! Du hast aus Liebe zu deinem Kind getan, was du für richtig gehalten hast, nur das beste für sie gewollt - und trotzdem Fehler gemacht. Aber wer weiß das denn schon in dem Moment, in dem er/sie die Entscheidung trifft? Sowas weiß man immer erst hinterher, und jeder von uns hat schon mal in "bester Absicht alles falsch gemacht". Ich bin sicher, dass du tust, was du nur kannst, um auch dein Küken zu einem Menschen zu erziehen, der mit zwei Beinen im Leben steht und nicht zusammenbricht, wenn es mal nicht so läuft. Sie hat ja nun auch das Drama um ihre ältere Schwester miterlebt - hat ihr das nicht einen Schwung an Reife mitgegeben? Für heute liebe Grüße Ute |
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| nachtmarie ich meine auch das du dich nicht mit vorwürfen quälen solltest.....wir alle machen fehler und niemand kann sich davon freisprechen....ich mache derzeit ja auch einiges falsch sonst hätte ich dieses thema ja nicht angeschnitten....ich denke da ich eure meinungen zu meiner situation kenne , kann ich nun an mir arbeiten und versuchen das ganze besser zu machen....ok nicht jeder hat die möglichkeit sich in einem forum rat zu holen .......aber weißt du was....unsere eltern und millionen von anderen müttern und vätern haben auch nicht alles richtig gemacht gruß dany |
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| Danke, Ihr Lieben, ihr habt ja Recht! Manchmal ist eben genug nicht genug! Und wenn man so manche Lehrer in der Schule so hört, *na ja, Sie haben ja 4 Kinder, da kann man sich ja nicht um alle kümmern!*, weil ihre Hausaufgaben nicht sorgfältig genug gemacht waren, *Ein hörbehindertes Kind gehört meiner Meinung nach ja sowieso auf die Sonderschule!*, dabei hat sie einen IQ von 125 und hört dank Hörgerät völlig normal, manche Lehrer haben erst nach Jahren mitbekommen, dass sie überhaupt eines trägt. Dann jedenfalls kommt man sich eben doch vor wie Rabenmutti persönlich. Dabei ist sie das erste Kind, dessen Hausaufgaben ich überhaupt überwacht habe, und vermutlich hab ich es damit auch wieder übertrieben, denn sie hat viel zu lange gebraucht, um in dieser Richtung Eigenverantwortung zu übernehmen. Jetzt, mit fast 15, kommt es so langsam. Leider hat ihr die Konzentration auf ein anderes Kind, die sie in letzter Zeit erfahren musste, keinen Auftrieb gegeben, was auch wir gehofft haben, wir dachten, sie würde die Chance nutzen, uns zu zeigen, dass sie viel größer und verantwortungsvoller ist, als wir denken. Aber nein, sie hat sich ständig beschwert, dass sich keiner um sie kümmert, hat gerade mir das Gefühl gegeben, sie total zu vernachlässigen. Als wäre sie Tag und vor allem Nacht alleine gewesen. Dabei war so gut wie immer einer von uns Eltern zuhause, das haben wir extra so eingerichtet, und wenn das nicht klappte, dann wenigstens ihre große Schwester, 18. Und Essen hab ich immer vorgekocht, wenn ich nicht da sein konnte. Und Hausaufgaben und Vokabeln abends abgefragt. Und nachgefragt, wie es in der Schule war. Wenn da einer zu kurz gekommen ist, dann ich. Und mein Mann natürlich. Ja, ich weiß, besser als nach bestem Wissen und Gewissen kann man es nicht machen, und da hab ich mir nix vorzuwerfen, und trotzdem... manchmal ist es der Druck von außen, dann würde ich gerade die Kleine am liebsten einfach aus der Schule nehmen und mit ihr auf eine Schaffarm nach Neuseeland auswandern, frei von Schule, von sozialem Druck. Da wäre sie in ihrem Element, würde aufblühen. Stattdessen wird sie gerade in der Schule endlos gemobbt, und so richtig weiß keiner, warum eigentlich. Erinnert mich alles manchmal an eine dieser amerikanischen Serien mit diesen Zickencliquen, wer nicht dazu gehört oder gar gehören will, der muss bluten. Sorry, dass ich euch hier vollquatsche, ist halt alles nicht so einfach. Gut, wenigstens hier mal mit jemanden *reden* zu können. Dafür danke! |
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| keinen dank dafür....wir sind doch hier um unsere sorgen und ängste mitzuteilen und mit anderen in den erfahrungsaustausch zu gehen ich glaube auch alle eltern haben manchmal das gefühl alles bricht zusammen weil sich irgendetwas in der familie verändert hat und das nicht gerade zum guten klima beiträgt es kommen wieder bessere zeiten..glaube mir das mit der normalen schule oder sonderschule kommt wohl in einigen jahren auch auf mich zu mein sohn hat einen behinderungsgrad von 80 % und da die behörden ja nur eine nummer sehen und den behinderungsgrad werden sie empfehlen ihn auf die sonderschule zu geben obwohl er nicht im geringsten geistig zurüchgeblieben ist |
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| Wenn es soweit ist, dann reden wir nochmal darüber, denn so einfach ist das Ganze nicht. Ein Kind darf nur auf die Sonderschule, wenn die Eltern damit einverstanden sind, was man ihnen natürlich nicht sagt! Lass dich da mal nicht verunsichern! Aber an dem Punkt brauchen die Kinder dann wirklich sture und kampfbereite Eltern, das kann ich dir schon mal sagen. Meine Ex-Schwägerin ist auch Bluterin, hatte auch dieses Behindertengrad, die haben die ganzen Einwände der Schulbehörde einfach ignoriert, als es an die Schulwahl ging, sie hat ganz normal auf einem Gymnasium mit 19 ihr Abi gemacht, wohl häufig wegen OPs gefehlt, da muss man halt viel nacharbeiten, aber deswegen auf die Sonderschule: never ever!!! Das wäre ja noch schöner! |
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| Hallo Dany, ich bin zwar erst ganz neu hier, habe aber mit großem Interesse deinen Bericht gelesen. Ganz allgemein bin ich der Meinung, dass ein vierjähriges Kind noch nicht von selbst an alles denken kann. Das schafft ja nicht mal mein 14 jähriger. Kinder haben einfach zu viel im Kopf und auch wenn sie eigentlichen wissen, was von ihnen erwartet wird, so denken sie doch oft nicht daran und das ist auch ganz normal. Man muß sie immer und immer wieder darauf hinweisen, was man von ihnen erwartet. Da braucht ihr viel Geduld, denn es gibt einfach Sachen, da bin ich bis heute hinter meinem Sohn noch her, weil ders einfach nicht auf die Reihe kriegt. Auch bei meinem ältesten (23) wars das gleiche Thema. Zimmer aufräumen, Wäsche ordentlich weglegen, Zähne putzen und noch einige Dinge in dieser Richtung. Nimms gelassen, nicht drüber aufregen sondern im ruhigen Ton immer wieder und wieder und wieder darauf aufmerksam machen. Das hört nicht auf, bis sie aus dem Haus sind. ![]() Zu deinen Auseinandersetzungen mit deinem Partern kann ich nur sagen: Bitte nicht vor den Kindern. Du untergrebst seine Autorität, die auch er gegenüber deiner Kinder haben muß. Wenn du anderer Meinung bist, dann geht mal kurz bei Seite und klärt das unter vier Augen, sonst versucht der Kleine immer wieder euch gegeneinander auszuspielen. Und auch dein Partner fühlt sich bestimmt nicht wohl dabei, wenn du ihm vor dem Kind in den Rücken fällst. Denkt immer daran, das ein Kind kein kleiner Erwachsener ist sondern noch viel lernen muß und viele Fehler machen wird und auch machen darf. Ihr seid da, um ihm Sicherheit beim Erwachsenwerden zu geben. Ich wünsche euch viel, viel Geduld und starke Nerven. Die braucht man nun mal, wenn man Kinder hat. ![]() Ganz lieb gemeint von Sylke (44) |
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| Ja, das ist nunmal leider so. Wenn man mit Kind eine Partnerschaft eingeht, hat man fast immer Loyalitätskonflikte und steht dazwischen. Das Kind hat seiner Meinung nach das ältere Recht, und der Neue hat immer die schwächste Position. Aber Kopf hoch, du bist nicht allein, den anderen geht es ebenso. Ich denke, dein Partner macht es eh schon ganz gut, er benimmt sich wie ein Pappa (obwohl er den leiblichen Vater nicht ersetzen kann oder soll) , nur solltest du ihm dabei eher den Rücken stärken. Aber wenn sie miteinander auch toben können, dann gibt es auch Zuneigung zwischen ihnen, das gibt Grund zum Hoffen, also biiiiiiite nicht dazwischen gehen ;-)). |
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