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In dieser Diskussion geht es um "Sorgerecht und Umgangarecht" im "Partnerschaft und Familie" Forum, als Teil von Elternfragen.net
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  1. #1
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    Standard Sorgerecht und Umgangarecht


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    Ich habe eine 8 Jährige Tochter und bin seit dem 1 Lebensjahr nicht mehr mit dem Vater zusammen.
    Unsere Tochter geht schon von Anfang an alle 14 Tage zu Ihrem Vater und wir haben seit kurzem auch eine Ferien Regelung.
    Seit dem die Kleine 1 1/2 ist habe ich einen neuen Lebensgefährten an meiner Seite, der meine Tochter wie sein eigenes Kind groß zieht. Leider hat der Vater des Kindes damit ein Problem. Wir hatten gerade ende letzen Jahres 2 Anhörungen bei Gericht.
    1. geteiltes Sorgerecht (haben wir uns geeinigt, ist jetzt geteilt doch das Vermögensrecht und das Aufenthaltbestimmungsrecht ist auf mich übertragen worden)
    2. Umgangsrecht - hat der Richter beschlossen das alles wie gehabt bleibt alle 14 Tage 3 Wochen Ferien.

    Jetzt zu meiner Frage: Ich bin ab und zu beruflich unterwegs, dass ist gar kein Problem, da mein Lebensgefährte unsere Tochter in die Schule bringt und sie dann eine Std. länger im Hort bleibt als sonst, damit er sie Wieder abholen kann. Normaler Tagesablauf: Hausaufgaben etc…
    Mein Ex will jetzt das immer wenn ich auf Reisen bin (2-4 Tage) die Kleine bei Ihm ist, da er ja ein Anrecht darauf hat.
    Ist es nicht viel wichtiger, dass sie weiterhin einen geregelten Tagesablauf hat?
    Ist das nicht ein Eingriff in das Familien Leben?
    Benötige dringend Info.

  2. #2
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    Standard AW: Sorgerecht und Umgangarecht

    Geregelter Tagesablauf ist ja alles gut un schön, aber was will die kleine denn ? Sie ist in einem alter wo sie schon eine eigene Meinung hat !? Und wenn der leibliche Vater Zeit hat und auch mit ihr die Hausaufgaben machen kann, dann spricht glaube nichts dagegen das er sich um seine eigene Tochter kümmert. Finde wichtig das der Vater sich weiterhin engagiert, so lange die Tochter damit einverstanden ist. Ich schreibe allerdings aus der Sicht eines Vaters, der auch getrennt lebt und versucht auch wenn es echt schwierig ist den optimalen Weg für seine Tochter zu finden.


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  4. #3
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    Standard AW: Sorgerecht und Umgangarecht

    Ich verstehe Nadine schon sehr gut. Ich finde auch, dass man die Bedürfnisse von Kindern und Eltern nicht immer trennen darf, so von wegen: Es geht ums Kind drum stell Dich zurück. Das Wichtigste fürs Kind ist nämlich, dass es in einer intakten Familie (und sei es eine Patchworkfamilie) aufwächst, und auch die Eltern/Stiefeltern glücklich sind. Regelmässigen Kontakt zum leiblichen Vater hat sie ja, aber ich finde es wäre eine Abwertung des Stiefvaters, dass das Mädchen nicht alleine bei ihm bleiben soll, nur weil die Mutter weg ist. Ich spreche da aus Erfahrung und mir ist es auch wichtig, dass sich mein neuer Partner und ich gemeinsam um meinen Sohn kümmern. Es hat etwas frustrierendes und stigmatisierendes, sich immer "alleinerziehend" zu fühlen. Und die extreme Trennung zwischen mein Kind/dein Kind zerstört den Familienfrieden. Ich will nicht im Alltag alleinegelassen werden von meinem neuen Partner und fände es verletztzend und auch belastend, wenn ständig klar wäre, dass es nur mein Kind ist und ich allein die Verantwortung trage. Auch das Verhältnis zwischen Kind und Stiefkind würde das sehr stören. Eine Familie wird schließlich nicht nur von der Biologie bestimmt. Und es geht hier auch nicht nur ums Ego des leiblichen Vaters. Das Kind zu fragen halte ich nicht in jedem Fall für schlau, da es so sicher in einen Loyalitätskonflikt zwischen leiblichem Vater und Stiefvater gerät. Generell wäre es schlauer, das Kind zu fragen ob es denn nicht generell öfter zum leiblichen Vater möchte, also regelmäßig, und nicht ob es im Falle der Abwesenheit der Mutter lieber zum leiblichen Vater oder zum Stiefvater möchte. Ist meine Meinung. Lg Sophie

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