Hallo ihr Lieben,
ich bin gerade über euer Forum gestolpert und habe spintan beschlossen hier auch mal etwas los zuwerden.
Ich habe einen vier Jahre alten Sohn, ich selbst bin 24. Im letzten Sommer (August) habe ich mich vom Vater des Kindes getrennt. Wir haben uns einfach auseinander gelebt (zumindest sehe ich das so, er leider nicht)
Jedenfalls, wir hatten beide das Sorgerecht und ich habe mich bei der Trennung entschieden das der Kleine bei ihm wohnen bleiben soll. Zum einen weil er dort seine gewohnte Umgebung hatte, sein Zimmer, einen eigenen Hof mit Garten, seine Oma (die mit in dem Haus wohnt) und eben seinen Papa. Seit dem habe ich nur noch ein Halbtagskind.
Das heißt, mittlerweile hat es sich so eingespielt das ich ihn immer vom Kindergarten abhole und ihn abends dann nach Hause bringe. Am Wochenende hole ich ihn mir Nachmittags nach dem schlafen und wenn Zeit ist und er Lust hat, schläft er bei mir (nur wenn kein Kindergarten ist)
Nun bin ich mittlerweile in einer neuen Beziehung und weiß das mein Ex und seine Mutter davon ganz und gar nicht begeistert sind und langsam aber sicher mache ich mir Gedanken darüber, das sie dem Kind Dinge sagen die zwar ihrer Meinung entsprechen aber ganz sicher nicht meiner. Ich bekomme immer mehr das Gefühl das ich immer mehr als die schlechte, böse Rabenmutter dargestellt werde, die ihr Kind nicht liebt und nicht versorgen kann.
Jetzt zu Ostern kam nocht hinzu das er von seinem Vater und seiner Oma Geschenke bekommen hat die VIEL zu teuer waren (Ein Fahrrad für 130 €, eine Burg für 50 €). Klar, wenn sie es sich leisten können, warum nicht aber das ist auch eine Art und Weise die ich meinem Sohn nicht angewöhnen wollte. (Von Mama bekam er NUR etwas für 7 € und nicht ein teures Legospielzeug.) Er sagt er will was und er bekommt es. Zum Geburtstag soll es dann ein kleines Motorrad sein, für über 1.000 €.
Ich weiß nicht aber je mehr Zeit vergeht umso mehr fange ich an zu bereuen den Kleinen bei ihm gelassen zu haben. Vielleicht könnt ihr mir meine Zweifel ja ausreden...
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- 07.04.2010 11:35 #1Ganz neu hier
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Geteiltes Sorgerecht und die Folgen
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- 07.04.2010 12:22 #2
AW: Geteiltes Sorgerecht und die Folgen Hallo Sophie,
ich denke du solltest die Aussprache mit deinem Ex-Mann und seiner Familie suchen.
Generell sollten private Beziehungsprobleme so gut es geht vom Kind fern gehalten werden.
Was die Geschenke angeht, ich denke deinem Kleinen ist es in dem Alter echt egal, wie teuer Spielzeug ist,
das er geschenkt bekommt. Er wird da keinen Unterschied machen zwischen dem Fahrrad für 100€ und einem
tollen Buch, das die Mama ihm abends vorliest.
Ich denke, das es für Kinder wichtig ist, das beide Elternteile im Leben des Kindes eine Rolle spielen.
Das gegenseitige "schlecht machen" ist ein Austragen der Beziehungsprobleme auf dem Rücken der Kinder.
Wie gesagt, versuche dies mit deinem Ex-Mann doch einmal möglichst sachlich und in einer neutralen Umgebung zu besprechen.
Taktisch wichtig hierbei ist es, auf Vorwürfe GÄNZLICH zu verzichten.
Bei Vorwürfen macht dein Gegenüber nämlich dicht und du erreichst gar nichts.
Ein Buch das ich dazu empfehlen kann ist
Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflußreich zu werden von Dale Carnegie
Liebe Grüße
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- 09.04.2010 06:56 #3Ganz neu hier
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AW: Geteiltes Sorgerecht und die Folgen Oh, den Versuch sich auszusprechen hat es schon gegeben. Einzigste Antwort auf zögerliches Nachfragen war: "Es ist doch meine Sache!" ;amchml ist es schon sehr zum Haare raufen.
Und sicher hast du Recht, noch ist es dem Kleinen absolut egal. Doch ich habe die Befürchtung das sich das irgendwann einmal ändert. Was seine Oma anbelangt so hat sich diese als absolut Kritikresistent herrausgestellt. Es ist egal wer ihr etwas sagt, es interessiert die Frau einfach nicht. Selbst wenn ich ihr sage, das es für die dicke Winterjacke doch nun wirklich schon zu warm ist, zieht sie die dem Zwerg trotzdem an...
Keine Ahnung was ich noch machen soll. Es ist einfach so das ich eben die "böse" bin, da ich mich ja getrennt habe. Und mein Ex ist eben sehr schlecht im verzeihen. Jeder Versuch das auf eine neutrale Ebene zu bringen scheiterte bisher. Er sieht die Sache so: Entweder ich gehe zu ihm zurück oder er will nie wieder etwas mit mir zu tun haben (was durch den Kleinen ja faktisch unmöglich ist)
Und ich zieh eigentlich immer nur den Kopf ein und versuche so viel Zeit wie möglich mit dem Kleinen zu verbringen ihn aber dabei auch nicht weniger Zeit mit seinem Vater zu lassen.
- 13.04.2010 23:18 #4Ganz neu hier
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AW: Geteiltes Sorgerecht und die Folgen Das wirst Du wohl selber wissen, dieser Wettbewerb um die Zeit des Kleinen ist für keinen von euch drein gut. Ich weiß zwar nicht wie lange Eure Trennung her ist, aber kann mir denken, dass das Zeit braucht. Und die Antwort "Es ist doch meine Sache" würde ich nicht gelten lassen, weil es auch Deine ist. Aber ja, kann mich da schwer in Deine Situation einfühlen, kann nur für dich hoffen, dass dein fortführendes Streben nach einem normalen Gespräch mal erfolgreich sein wird!
- 14.04.2010 13:41 #5glücklich hier zu sein
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AW: Geteiltes Sorgerecht und die Folgen Ich kann mir vortsellen, dass die Situation sowohl für dich, als auch für deinen Ex-Mann ziemlich schwierig ist.
Wie alle andern kann ich aber nur dazu raten es nicht auf Kosten des Kindes austutragen, sondern sich zusammen zu reissen.
Da seid ihr auch beide gefordert. Du musst versuchen mit deinem Ex zu reden und ihn auch auf deine Befürchtung ansprechen, aber ohne direkten Angriff und Vorwurf, dass die Sache genau so sei, wie du das siehst.
Vielleicht wirst du ja gar nicht schlecht gerdet, vielleicht merkt er gar nicht ganu, dass er das eigentlich macht, etc.
Wichtig ist meiner Meinung nach, dass ihr euch da trefft und dem Kleinen auch zeigt, dass er das wichtigste für euch beide ist, obwohl ihr nicht mehr zusammen sein könnt.
Wegen der geschenke würde ich mich nicht so aufregen. Ein kleiner Junge braucht doch ein Fahrrad, das soll er doch haben. Ob es ein elektrisches Motorrad sein muss, wage ich zu bezweifeln, aber darüber könnt ihr noch sprechen, sobald ihr versucht euch soweit zu öffnen, dass es in euren gesprächen nicht mehr um eure gescheiterte beziehung geht, sondern um eure Kind.
- 24.04.2010 20:46 #6Ganz neu hier
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AW: Geteiltes Sorgerecht und die Folgen meine tochter ist auch von einem anderen mann mit demm ich 8 jahre zusammen wahr und 3 jahre verheiratet wahr. er hat das aufenhaltsbestimmungsrecht und lebt bei ihm ( leider) ging aber nicht anders!!!! wir kommen gut klar ausser das sie nicht versteh das ihr halbbruder bei mir ist und nicht bei ihr
- 29.04.2010 11:45 #7
AW: Geteiltes Sorgerecht und die Folgen Wettbewerb, Feinschaft, Sticheleien sind bei so etwas sicher nie gut. Ich glaube es muss sehr schwer sein, getrennt zu sein, etc. Aber am wichtigsten ist das Wohl des Kindes. Also versuchen so gut wie möglich miteinander umzugehen. Das mit den Geschenken würde ich einfach einmal ansprechen versuchen, ob das wirklich nötig ist.
- 10.08.2011 11:27 #8Ganz neu hier
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AW: Geteiltes Sorgerecht und die Folgen Hallo allerseits,
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bin neu hier auf der seite. ich habe da auch ein kleines problem. undzwar lebt mein 4 jähriger sohn bei seinem vater seit einem monat. erst hat der vater versucht telefonischen kkontakt mit meinem sohn zu verbieten und jetzt verbietet er mir den besuch meines sohnes. wir haben das gemeinsame sorgerecht..
was kann ich machen wo kann ich mich wenden ?
mfg
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