09.06.2010 - 09.06.2010, Remscheid: Neuere Erkenntnisse der Gehirnforschung zur Förderung von Lernleistungen verweisen zum einen darauf, dass ein ganzheitlicher Lernansatz pädagogisch sinnvoll ist, zum anderen stellen sie auch die Bedeutung ästhetischer Lernprozesse heraus. Dabei spielen kulturpädagogische Lehr- und Lernformen, wie sie in der kulturellen Bildung seit langem erfolgreich praktiziert werden, eine besondere Rolle. Empirische Untersuchungen mit Schüler(innen) zeigen, dass die Implementierung kulturpädagogischer Arbeitsweisen und Prinzipien in der Schulentwicklung nachweislich die Qualität schulischer Bildung verbessert, weil sie Kinder und Jugendliche ganzheitlich anspricht und aktives, gestaltendes Handeln mit Emotionen und Reflexion verbindet. Der Erfolg kultureller Bildung in der Schule lebt in großem Maße von der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, insbesondere aus der Jugendkulturarbeit oder aus pädagogischen Diensten von Kultureinrichtungen. Der Ausbau von Ganztagsschulen eröffnet dafür neue Spielräume. Die Tagung richtet sich gleichermaßen an Schulen, die Prinzipien und Methoden der kulturellen Bildung aktiv nutzen und die Chancen der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern erschließen möchten, wie an Schulen, die bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt haben. Unter den Teilnehmenden sind neben Lehrkräften der Schulen auch Künstler(innen), Kulturpädagog(inn)en, pädagogische Fachkräfte aus der Jugendarbeit und andere außerschulische Partner herzlich willkommen. Die Anmeldung zu dieser Fachtagung ist unter der URL http://www.kulturellebildung-nrw.de/....php?idart=350 online möglich. Anmeldeschluss ist der 28.05.2010.

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