Hi Micha,
vielen Dank für die vielen Informationen! Das nun auch schon Säuglinge bzw. Kleinkinder gegen Hepatitis B geimpft werden, war mir auch neu. Gleiches Schema wie bei Erwachsenen? Frage deshalb, weil ich mich mal zur Impfasisstentin weitergebildet habe, das ist aber schon was her und da war von Hep. B bei Säuglingen/Kleinkindern noch nicht die Rede.
Liebe Grüße, Andrea
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Thema: Impfen - Wie steht ihr dazu?
- 12.04.2007 20:59 #31TeetanteGast
AW: Impfen - Wie steht ihr dazu?
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- 12.04.2007 21:20 #32
AW: Impfen - Wie steht ihr dazu? Nein, Hepatitis B ist in der 6fach Impfung enthalten und wird 4mal geimpft.
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- 12.04.2007 21:40 #33TeetanteGast
AW: Impfen - Wie steht ihr dazu? Ach so. Die 6er enthält die schon, super, dankeschön!
Grüße, Andrea

- 12.04.2007 22:04 #34mämchenGast
AW: Impfen - Wie steht ihr dazu? Jetzt ging es mir genauso, mein Text war auch schon mal fertig
Hallo, Michael,
"mein" Diabetes war nie ein Schwangerschaftsdiabetes, durch entsprechende Blutuntersuchungen (wenn ich recht weiß durch Bestimmung des c-Peptids, Antikörper) stand sofort und von Anfang an fest, dass es ein absoluter Insulinmangel-Diabetes, also Typ 1, ist. Da ich meine Vorsorgeuntersuchungen gewissenhaft wahrgenommen habe, ist dokumentiert, dass vorher mein Bz im Normalbereich war.
Als ich zur Neueinstellung in die Diabetes-Klinik ging, nahm ich alle meine Arztberichte mit, zusätzlich wurden mir gezielte Fragen gestellt, auch zu Erkrankungen, Medikamenten, Betreuung vor der Schwangerschaft. Da dm Typ 1 eine Auto-immunerkrankung ist und die Impfung eben direkt vor der Schwangerschaft erfolgte, war das für die dortigen Diabetologen ein "klassischer Fall".
Aus einem Gestationsdiabetes erwächst übrigens normalerweise ein Typ 2, und das ist eine völlig andere Erkrankung.
Süsse Grüsse
Ute
PS.: je mehr ich im Laufe der Jahre über dm gelernt habe, desto plausibler ist mir diese Erklärung geworden!
- 13.04.2007 19:43 #35
AW: Impfen - Wie steht ihr dazu? Wieso bist du da so sicher?
"Klassisch" ist das nämlich nicht. Die entwicklung einer Autoimmunerkrankung oder eines Typ1 Diabetes ist keine Nebenwirkung der MMR Impfung. Wären Fälle bekannt, müssten die Hersteller das in der Medikamenteninformation als Nebenwirkung veröffentlichen, was nicht der Fall ist.
Andererseits beträgt das Gesamtrisiko bei Patientinnen, die einen Gestationsdiabetes entwickeln, bis zu 2 Jahre nach einer Schwangerschaft einen Typ 1 Diabetes zu entwickeln 6,6% (Wertigkeit einer Antikörperdiagnostik bei Schwangeren mit Gestationsdiabetes zur Prädiktion des manifesten Typ-I-Diabetes postpartum).
Der Typ2 Diabetes ist allerdings wesentlich häufiger, da hast du Recht.
Also ich würde immer noch die mal so eben dahingesagte Diagnose "Diabetes durch Impfung" in Frage stellen.
Es gibt für mich keine plausible Begründung in diese Richtung, aber duzende wissenschaftliche Arbeiten und Belege für den durch Schwangerschaft induzierten Typ1 Diabetes.
Aber an deiner Lage ändern tut dies leider ja nichts.
Ein normaler Blutzucker vor der Schwangerschaft besagt jedoch nicht, das du nicht einen latenten aber noch kompensierten Diabetes hashattest. Dazu hätte man vorher Antikörper oder das Proinsulin bestimmt werden müssen, was aber ein neuer, nicht in der Routine inbegriffener Screening-Parameter ist.
Es gibt z.B. den "latent autoimmune diabetes in adults" (LADA), dabei bleibt über Jahre eine Restfunktion der B-Zellen erhalten, die eine ketoazidotische Stoffwechselentgleisung verhindert. Hier kann dann z.B. eine Belastung des Organismus durch eine Schwangerschaft den Typ1 Diabetes manifest werden lassen.
Du kannst dir das in etwa so vorstellen.
Dein Pankreas ist wie eine große Station im Krankenhaus.
Es gibt viele Ärzte und Schwestern (B-Zellen), die die Kranken auf der Station versorgen.
Bei einem Typ1 Diabetes entlässt nun das Krankenhaus nach und nach die einzelnen Mitarbeiter.
Lange Zeit leisten die anderen noch verbliebenen Mitarbeiter einfach mehr Arbeit und halten die Station am laufen (latenter aber kompensierter Diabetes). Dann aber kommt die Klinikleitung und fügt der Station aus Sparmaßnahmen einfach noch 15 Betten hinzu (3 Bett-Zimmer statt 2-Bett-Zimmer = Schwangerschaft). Jetzt ist die Arbeit auf einmal für das Personal nicht mehr zu schaffen und wegen Burnout-Syndrom stellen die meisten Ärzte und Schwestern die Arbeit einfach frustriert ein (manifester Typ1 Diabetes).
Von nun an muss die Klinikleitung Leiharbeiter Stundenweise einstellen (Insulin) um die Station irgendwie am laufen zu halten, weil kein neuer Arzt und keine neue Schwester mehr auf dieser Station dauerhaft arbeiten will.
Mal bildlich gesprochen
ps: Ich kenne den Unterschied zwischen Typ1 und Typ2 Diabetes
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- 13.04.2007 20:34 #36MonstiGast
AW: Impfen - Wie steht ihr dazu?
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Hallo Micha,
in meinem Posting führst Du ausgerechnet Tetanus und Kinderlähmung an. Hättest Du mein Posting aufmerksam gelesen, wäre Dir nicht entgangen, dass ich eine Impfung gegen Tetanus und Polio (mit großer Einschränkung auch gegen Diphterie) ausdrücklich befürworte.
Dennoch wirst Du mir doch hoffentlich genehmigen, dass ich aufgrund des irreparablen Impfschadens meines Bruders eine kritische Position einnehme. Stell' Dir vor, Du hättest ein Kind, das nach einer Impfung einen schwerwiegenden und dauerhaften Schaden erleidet, nachdem es nur knapp überlebt hat. Danach würdest Du ebenfalls andere Gedankengänge verfolgen.
Auch ich selbst hatte schon herbe Probleme nach Impfungen - allen voran die Cholera-Impfung, die mir vor Afrika-Reisen empfohlen wurden. Da lag ich mit über 40 Fieber flach und hatte über Tage so grausamen Durchfall, dass ich Infusionen brauchte. Das Tropeninstitut weigerte sich sodann, mir die Folgeimpfung zu verabreichen.
Liebe Grüße
Angie
P.S. Dass die von mir reingestellten Links auf "pseudowissenschaftlichen" Kenntnissen basieren, sehe ich nicht. Ich bin wissenschaftliches Arbeiten gewöhnt und kann Scharlatanerie und Panikmache sehr wohl von seriösen Informationen unterscheiden.
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