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In dieser Diskussion geht es um "Hyperaktivität" im "Das kranke Kind" Forum, als Teil von Elternfragen.net
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  1. #1
    Labertasche Avatar von Filliz
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    Standard Hyperaktivität


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    Alle mal herhören, die sich für dieses Thema interessieren

    Heute Abend um 19:00 Uhr kommt auf ARTE für 45 Min. ein Beitrag zum Thema Hyperaktivität. Besonders die Behandlung mit Medikamenten (Ritalin!). Was heute schon teilweise als Lerndoping bei Schülern und Studenten angewendet wird.

    Bis dann

    Tanja

  2. #2
    Labertasche Avatar von Filliz
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    Standard AW: Hyperaktivität

    Hallo

    Der Tip war vielleicht etwas kurzfristig. - sehe ich ein.
    Aber zum Thema gibt es bestimmt viel zu berichten. Habe bei meiner Hausaufgabenbetreuung auch einige davon dabei. Einige sind seeeeeehr vertäumt, die anderen extrem hippellig, sändig in Bewegung. Diese Kinder sind sehr anstrengend. Die verträumten, tun mir etwas mehr leid, da dieser viel Potential haben, was wegen ihrer Langsamkeit oft nicht erkannt wird.
    Natürlich gibt es unter den hippeligen Kindern auch welche, die einfach nur mehr überschäumende Lebensfreude haben und deshalb so auffallen.
    Aber müssen solche Symtome geich mit Medikamenten behandelt werden, die den ganzen Charakter der Kinder verändern? Früher gab es auch solche Kinder, aber die konnten sich draußen an der frischen Luft und in Sportvereien auspowern.
    Heute ist es wichtig,- Schule bis zum Nachmittag zu haben, die Sportvereine haben Schwierigkeiten die Nachmittagskurse abzuhalten, weil die Kinder so lange in der Schule sind und dann keine Zeit/Lust mehr haben für irgendwelche Unternehmungen. -Eben, wie kl. Erwachese. Dürfen unsere Kinder noch Kinder sein?
    Es beginnt doch bereits in der Krabbelgruppe, dass die Kinder beäugt und beurteilt werden, mit dem was sie können oder noch nicht könne. Im Kindergarten müssen sie ihre soziale Kopetenz unter Beweis stellen. Und danach kommt die Schule, ggf. Abitur und Studium. Einigen Kindern wird noch nicht einmal das Lernen in den Ferien erspart, nur um das Klassenziel zu erreichen. Ist das wirklich der Sinn des Lebens, den wir hier unseren Kinder vermitteln?
    Ich glaube hier muß sich noch einiges tun, - also, packen wir es an

    Liebe Grüße
    Tanja

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  4. #3
    Noch neu hier
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    Standard AW: Hyperaktivität

    Hallo Tanja,
    ich finde es richtig, was Du schreibst, aber ich finde auch, dass es in Deutschland noch wesentlich "sanfter" zugeht als in Frankreich. Hier gibt es eine Mischung aus Kindergarten und Vorschule, wo die Kinder ab 3 Jahren hingehen und ab 4 Jahren wird dort richtig gelernt. Wenn die in die Grundschule kommen, können sie schon ein bissl lesen und schreiben und rechnen. Da ist das, was ich im Kindergarten (in der Vorschulgruppe) gelernt habe damals lächerlich gegen. Die Kinder kommen (schon die Grundschüler) meist erst um 16 h oder 16h30 aus der Schule und haben trotzdem meist noch Aktivitäten hinterher.
    Wenn die Kleinen hier in einem bestimmten Alter noch kein Strichmännchen richtig malen können, dann wird gleich alarmiert, weil das Kind unter Umständen zurück ist in seiner Entwicklung.
    Finde ich GRAUSAM. Ich habe das Gefühl, dass ich früher noch viel mehr Kind sein durfte als es heute und hier der Fall ist.
    Unser Sohn ist mit seinen 19 Monaten auch mehr als lebendig, aber das finde ich ok so. Klar, ist schon anstrengend, aber wir versuchen eben, dass er sich jeden Tag richtig austoben kann. Ich werde ihn deshalb nicht auf Hyperaktivität untersuchen lassen. Er ist ein ganz lieber, kann halt wie fast jedes Kind nicht immer hören und hat einen unendlichen Bewegungsdrang. Aber er ist eben ein KIND und das soll er sein dürfen, so wie er ist.

    Lieben Gruss,
    Sonja