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Die haben mein Kind kaputtgemacht!Dies ist eine Diskussion �ber "Die haben mein Kind kaputtgemacht!" im "Das kranke Kind" Forum, als Teil von Elternfragen.net - Forum für Eltern mit medizinischen Fragen rund um KinderIch muss es mir einfach von der Seele schreiben: Vermutlich ist es niemandem hier aufgefallen, aber ich war fast 6 Wochen nicht mehr on, und ... |
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| Hallo Nachtmarie Das ist ja echt eine schlimme und traurige Geschichte. Das deine Tochter und du kein Vertrauen mehr zu Ärzten habt, kann ich gut verstehen. Ich drücke deiner Tochter auf jeden Fall ganz fest die Daumen und wünsche euch beiden viel viel Kraft und Durchhaltevermögen. Es ist immer wieder traurig zu lesen, dass so etwas heute in der modernen Medizin noch passiert. Ganz liebe Grüße aus Frankfurt Michael |
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| Oje, Nachtmarie, was habt ihr da durchgemacht! Ich bin ganz erschüttert von deinem Bericht und weiß gar nicht, wie ich dich trösten könnte.... Ein gesunder Mensch, ein alltäglicher kleiner Unfall - und dann solche Folgen, es ist einfach ein Albtraum! Wie deine Tochter ist mein Sohn zwanzig, hat im Frühjahr Abitur gemacht, leistet jetzt Zivildienst und will dann studieren. Ich kann mich so gut in Eure Situation hineinversetzen. Im Januar fährt er mit drei Freunden in unserem Auto zum snow boarden nach Österreich, und ich hoffe jetzt umso mehr, dass alle heil wieder nach Hause kommen. Ich wünsche Euch, dass es jetzt in die richtige Richtung geht und nicht nur Besserung, sondern Heilung einsetzt und deine Tochter ihre Berufswünsche auch wahr machen kann. Und selbstverständlich drücke ich euch ganz fest die Daumen, auch dass sie bald schmerzfrei ist und ihr mal wieder gut durchschlafen könnt - da fängts schon an. Im Forum war während der letzten Wochen nicht ganz so viel los, ich habs auf die Weihnachtsvorbereitungen geschoben, dass viele kaum da waren. Vielleicht wird es nach Ferienende wieder besser! Ich wünsche deiner Tochter und dir viel Kraft für die kommende Zeit und drücke euch ganz fest die Daumen. Und ich könnte auch ein bißchen pusten... Ganz liebe Grüße Ute |
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| Hallo nachtmarie ich hab eine Gänsehaut und weiß gar nicht was ich wirklich dazu sagen soll. Es will einfach nicht in meinen Kopf, dass und wie sowas immerwieder passiert. Das bei einer OP was schief gehen, Wunden sich infizieren können, dass weis man ja. Man hoffte und rechnent nicht damit, aber man kennt das Risiko, was ich schlimm finde, das es niemand Schmerzen oder gar Eiter ernst nimmt *schnief* Ich drück euch die Daumen ganz fest, dass alles wieder ins Lot kommt und es deiner Tochter hoffentlich recht bald wieder besser und dann auch wieder gut geht. lg Sandra *in solchen Momenten sehr dankbar über das große Glück mit meinen Kindern bisher immer sehr kompetente ärtzliche Hände gefallen zu sein und hoffe, dass das Glück anhält* |
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| Bin einfach nur fassungslos und traurig...und schicke Dir und vor allem Deiner Tochter möglichst viele positive Gedanken! |
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| Ich danke euch allen sehr! Ihr wisst gar nicht, wieviel mir euer Mitgefühl bedeutet. Danke, danke, danke. Es kommt halt dazu, dass wir erst im Sommer nach Hedwig-Holzbein gezogen sind, hier keinen Menschen kennen, sämtliche Freunde und Verwandten weit, weit weg sind, da fehlt auch der Austausch, der Aufbau durch andere Menschen. Ich wünsche euch allen und egoistischerweise diesmal auch mir und meiner Familie einen guten Rutsch ins Neue Jahr, es kann nur besser werden! Wir werden Silvester ganz ruhig zuhause verbringen, das Kind auf dem Sofa, wir am Esstisch, den wir daneben geschoben haben.... Dabei hatten wir uns doch so auf eine rauschende Nacht am Strand gefreut, zum ersten Mal. Aber niemals würden wir sie alleine lassen, also bleiben wir alle zuhause, unsere Prioritäten sind eindeutig. Im Moment ist ihr Freund aus NRW zu Besuch, sodass es ihr auch moralisch etwas besser geht, aber wenn er am Montag wieder heimfährt und lange Zeit nicht kommen kann, dann geht es wohl erstmal wieder bergab. Alles Liebe, ich freu mich über eure Gedanken an uns, Nachtmarie |
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| hallo Nachtmarie!!! ich bin fassungslos über das, was euch da passiert ist... *kopfschüttel* wie kann sowas heutzutage noch passieren??? ich wünsche euch allen für die nächste zeit ganz viel kraft und durchhaltevermögen und das es schnell wieder bergauf geht mit eurer tochter!!! liebe grüße, die ela |
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| Guten Abend Nachtmarie, gerne würde ich von euch gute, zuversichtliche Neuigkeiten lesen. Wie geht es denn deiner Tochter inzwischen? Vielleicht findest du ja mal wieder Zeit, ein bißchen zu erzählen. Liebe Grüße Ute |
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| Hallo, Ihr Lieben, schön, dass ihr an mich denkt! Ich war lange nicht online, ich komme einfach zu nix mehr: irgendein Arzttermin ist immer, dazu jeden Tag zur Physiotherapie, dann mit ihr üben, sie motivieren, was fast das Schwierigste ist, denn so langsam verliert sie den Mut. Sie kann jetzt schon einige Schritte laufen, natürlich nur an Krücken, und unter Schmerzen. Der Physiotherapeut sagt, sie wäre jetzt an der Grenze, viel mehr käme nicht mehr. Ich hoffe, da hatten beide, meine Tochter und er, einen schlechten Tag, denn SO ist es wirklich kein Leben für eine 20-jährige. Wir haben uns jetzt auch zu einer Klage gegen das Krankenhaus entschieden, ihre Einschränkungen für die Zukunft sind so immens, dass wir das nicht einfach so hinnehmen können. Auch wenn es in Deutschland keine zufriedenstellenden Schmerzensgeldzahlungen gibt, irgendwas muss man doch machen! Aber wir wissen auch, das kann Jahre dauern und der Ausgang ist ungewiss. Aber wir werden es wenigstens versuchen. Wie gesagt, am schlimmsten ist ihre Mutlosigkeit, sie will einfach nicht mehr, seit mehr als 2 Monaten kann sie nicht richtig schlafen, kann nicht laufen, hat ständig Schmerzen, hat schon längst einen Budenkoller. Und an wem kühlt sie ihr Mütchen? Genau, an denen, die immer um sie rum sind, ihrer Familie, uns. Es mag schon keiner mehr in ihr Zimmer gehen, weil sie jeden ankeift in ihrer Verzweiflung. Nur: wir sind auch so ziemlich am Boden, bei allem Verständnis für ihre Lage. Auch für uns bedeutet ihre Behinderung eine große Einschränkung, wenn ich z. B. einkaufen muss oder sonst länger weg, dann muss ich jemanden organisieren, der bei ihr bleibt, denn sie kann nicht alleine aufstehen und zum Klo gehen oder so, sich was zu trinken holen. Es ist schlimmer als mit einem Baby, das kann man wenigstens mitnehmen. Ja, und dann diese schlechte Laune.... wir können doch auch nichts dafür! Wir fahren sie ständig durch die Gegend, organisieren dies und regeln das, unser Leben findet überhaupt nicht mehr statt! Gestern abend saßen mein Mann und ich unten auf dem Sofa, ihr Zimmer ist oben, da gab es einen Riesenknall, ich dachte sofort, jetzt ist sie aus dem Fenster gesprungen! Ach nee, da kommt sie ja nicht ran.... Aber trotzdem, emotional läge das durchaus im Bereich des Möglichen. Und das ist eigentlich jetzt, in der Folge, das Schrecklichste! Alles nicht so einfach.... Danke für eure guten Gedanken. Liebe Grüße Nachtmarie |
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| Hallo, Nachtmarie, ich hab wirklich gehofft, es wäre ein bißchen besser bei euch. Daß ihr alle inzwischen fix und fertig seid, ist wirklich kein Wunder. Habt ihr denn gar keine Entlastung von außen? Hat sie seit eurem Umzug keine Freundin gefunden, die mal einen Nachmittag da sein könnte? Eine Lieblingstante übers Wochenende? Was meint die Krankenkasse zu Haushaltshilfe, Reha-Maßname, psychologischer Betreuung? Es ist niemandem geholfen, wenn du auch noch zusammenklappst! Ich wünsche dir, deiner Tochter und deiner ganzen Familie viel Kraft, Geduld und Zuversicht und knuddel dich mal feste. Ute |
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| Es tut mir wahnsinnig leid, dass es deiner Tochter immer noch schlecht geht. *dich mal fest in den Arm nehm* Habt ihr schon irgendwelche Ideen, wie es jetzt weitergeht. Denn eines muss deine Tochter jetzt ganz dringend - ihre Situation annehmen und versuchen das Optimum herauszuholen. Ich denke da muss sie hart an sich arbeiten und das wird sie allein nicht schaffen und ihr seit zu dicht an ihr dran. Ist irgendwie eine Reha möglich oder ein Austausch und Treffen mit anderen, dass sie sieht, Frau kann trotzdem noch ein Leben führen? Wie sieht es mit einer richtigen und guten Schmerztherapie aus - es gibt doch so Zentren wo Schmerzpatienten behandelt werden. Wünsch euch alles alles Gute!!!! Ganz liebe Grüße Sandra |
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| Vielen Dank für euren weiteren Zuspruch! Der Reihe nach: unsere Tochter hat zwar an ihrer Arbeitsstelle eine Freundin gefunden, aber die lebt eben 30 km von uns weg, ohne Auto, Bahn und Bus fährt hier ja nicht. Und sonst kennen wir eben keinen Menschen hier... *mal ein wenig jammer*.... Unsere Verwandten leben alle im Rheinland, das sind etwa 500 km von hier, da kommt nicht mal eben jemand vorbei. Allerdings ist ihr Freund seit gestern abend mal wieder hier, der kommt einmal im Monat, mehr geht nicht. Das hebt dann wenigstens mal ihre Laune. Am nächsten Montag haben wir einen Gutachtertermin in einer Berufsgenossenschaftsklinik in Hamburg, möglicherweise wird sie dort zur Reha aufgenommen, vielleicht auch nochmal operiert, auch wenn uns DAVOR allen graust. Wir haben jetzt auch die OP-Berichte bekommen, eine einzige Katastrophe. Und das schreiben die da auch alles frank und frei rein, nicht zu fassen. Mal sehen, was die BG dazu sagt, denn die muss den ganzen Mist ja bezahlen, da es sich um einen Arbeitsunfall handelt. Die Schmerzen sind jetzt nicht mehr so wild, allerdings ist eben nur eine 10prozentige Beweglichkeit des Beines gegeben, das Meiste ist das nicht. Und sie hat halt eine Riesenblockade im Knie, die nicht zu überwinden ist, und das trotz 15 Einheiten Physiotherapie pro Woche. Es geht einfach nicht weiter. Dazu kommt, dass unsere Jüngste, die von Geburt schwerhörig ist, durch einen Versuch im Physikunterricht, Frequenzen, jetzt ein Dauerohrgeräusch hat und zur genauen Abklärung nun auch ständig zum Arzt muss, am nächsten Montag, ja!, auch am Montag, man tut ja sonst nix!, in die Uniklinik nach Lübeck muss. Also Papa mit Groß-Kind, Mama mit Klein-Kind. Wozu brauchen wir Hobbies??? Und dann kommen halt immer die Sorgen dazu, was werden soll, in beiden Fällen. Eine Entlastung steht uns übrigens nicht zu, dafür müsste die Große unmündige Kinder haben, und selbst dann wäre es noch schwierig. Denn sie ist ja zuhause. Wenn sie alleine leben würde, wäre sie längst verhungert oder im Dreck erstickt. Aber dafür ist die Kasse nicht zuständig. Wir wissen einfach auch nicht, wie es für sie beruflich weitergehen soll, eigentlich müsste sie sich jetzt bewerben oder für einen Studienplatz einschreiben, aber wenn sie dann irgendwo hinkommen soll zum Gespräch, das geht ja gar nicht. Und selbst wenn wir sie hinchauffieren, wer stellt denn ein Mädel ein, von dem man nicht weiß, wie leistungsfähig sie in Zukunft sein wird? Bei DER Konkurrenz heutzutage! Zumal: eine Ärztin, die nicht stehen kann? Eine Krankenschwester, die an Krücken läuft??? Eine Physiotherapeutin, die selber Physiotherapie benötigt, die nur im Sitzen praktiziert? (Alles Berufswünsche....) Na ja, das wird noch ein langes Thema sein! Ich danke euch wieder für eure Anteilnahme! Alles Liebe, Nachtmarie |
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| Hallo Nachtmarie! Habe eben Deinen aktuellen Lagebericht gesehen und direkt gelesen. Kann Dir dazu leider auch nicht viel sagen, aber fühl Dich mal geknuddelt! Ich drücke die Daumen für die Klinik in HH, vielleicht schlagen die eine OP vor und danach wird es dann besser, auch wenn es einen vor einer erneuten OP graust, eine Option auf Besserung wäre doch super! Viele Grüße aus dem Rheinland! ![]() Andrea |
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| Hallo Nachtmarie, es tut weh, so etwas zu lesen, aber man ist eben auf die Hilfe der Ärzte angewiesen, ohne sie geht es nicht. Hoffentlich kann deine Tochter zur Reha, das hilft bestimmt der ganzen Familie.Kann sie nicht über den Computer mit der Freundin Kontakt halten? Der Dauerstress ist für alle nicht gut, vielleicht nimmst du dir einfach mal nen Nachmittag nur für dich (das tut manchmal Wunder)? Das verstehen die anderen Familienmitglieder ganz bestimmt. Ich wünsche euch allen weniger Stress und für deine Töchter baldige Genesung . Liebe Grüße Yogurette |
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| hallo nachtmarie von mir fühl dich auch mal geknuddelt...... das dir keine hilfe von außen zusteht kann ich ja gar nicht glauben, hast du es schonmal beim medizinischen dienst versucht? da kannst du einen antrag auf eine pflegestufe stellen und so wie es klingt steht euch auf jeden fall wenigstens pflegestufe 1 zu und dann kannst du auch beantragen das jemand zu eurer entlastung ins haus kommt und oder auch die pysiotherapie zu hause gemacht wird versuch es doch einfach mal ...vielleicht klappt es ja auf dem weg und wenn die ablehnen einfach in den widerspruch gehen die versuchen sich gerne etwas abzuwimmeln...dran bleiben liebe grüße und alles erdenklich gute für dich und deine familie dany |
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