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GedeihstörungDies ist eine Diskussion über "Gedeihstörung" im "Das kranke Kind" Forum, als Teil von Elternfragen.net - Forum für Eltern mit medizinischen Fragen rund um KinderHallo liebe Forumsteilnehmer. Unser Sohn Tristan (2,5 Jahre) leidet seit einer Windpockeninfektion vor 2 Jahren unter starken Gedeihstörungen und häufigen Infektionen. Er ... |
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| Tags: gedeihstoerung, mandeln nachwachsende, polypen |
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| Hallo liebe Forumsteilnehmer. Unser Sohn Tristan (2,5 Jahre) leidet seit einer Windpockeninfektion vor 2 Jahren unter starken Gedeihstörungen und häufigen Infektionen. Er hat seit Geburt vergrößerte Polypen und Mandeln, die Ihm schon zweimal operativ entfernt, bzw. verkleinert werden mußten. Aufgrund seiner häufigen Mittelohrentzündungen wurden Ihm auch zwei Paukenröhrchen gesetzt, die eine Erleichterung brachten. Dennoch bleibt eine Gewichtszuhnahme weitgehend aus. Eine organische Ursache konnte kardiologisch, endokrinologisch und gastroenterologisch ausgeschlossen werden. Er klagt außerdem über ständige Bauch- und Beinschmerzen. Weiß jemand einen Rat, in welche Richtung noch geforscht werden könnte? Vielen Dank für die Antworten, Falk-Oliver. |
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| Hallo Falk-Oliver Erst mal Herzlich Willkommen hier im Forum. Ich kenne Euer Problem , meine große Tochter hatte auch mit 9 Mon. die Windpocken, hat bis zum 3 Lebensjahr Die Mandeln und Polypen entfernt und Röhrchen eingesetzt bekommen. Hatte auch Gedeihstörungen , war als Kleinkind und heute noch sehr schlank. Mein damaliger Kinderarzt hatte gemeint , durch die vielen OP und Erkrankungen wie Mittelohrentzündung und Mandelentzündungen , wäre es normal . Wenn alles sonst okay ist , würde ich mir erst mal nicht so viele Gedanken machen, Meine Tochter mit 178 cm Größe , hat 48 Kilo , war und ist immer an der Grenze von Untergewicht. Obwohl sie haufenweiße Schokolade ißt. Mit dem Bauch und Beinschmerzen , hatte mein Sohn zu kämpfen , wurde keine Ursache gefunden. Bis ich eines Tages merkte , das wenn er darüber klagt , immer einige Zentimeter gewachsen ist. Das hat mit etwa 4 Jahren aufgehört. Ich hoffe konnte , etwas helfen ! Alles Gute für Tristan . |
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| Hallo Pippilotta und Petra 04, danke für Eure aufmunternden Worte. Wir haben uns auch überlegt, die Zeit für Tristan arbeiten zu lassen. Doch wir befürchten, uns später vielleicht Vorwürfe machen zu müssen, wenn wir jetzt Etwas unversucht lassen. Auf der anderen Seite möchten wir Ihm natürlich überflüssige Untersuchungen oder unangenehme Krankenhausaufenthalte ersparen. Danke für weitere Tipps, Falk-Oliver. |
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| Hallo Falk-Oliver wirkliche Tipps kann ich dir auch nicht geben, kenne aber ähnliche Probleme. wächst eurer Kleiner gar nicht oder liegt er auf seiner Kurve? Töchterchen hatte auch immer mit dem Gewicht zu kämpfen. Bei ihr waren es die vielen Infekte und damit verbundener Nahrungsverweigerung, die ihre Gewichtskurve immer wieder in den Keller schießen lies. Seit einem Jahr ist aber das Thema Gedeihstörung eigentlich vom Tisch obwohl sie immer och reichlich oft krank ist. Ich kann dich sehr gut verstehen, wenn du angst hast was zu verpassen, aber bei den Kleinen passiert halt wirklich noch viel durch natürliche Reifung. Abwarten - das klingt so einfach - ist es aber GAR NICHT! lg Sandra auch mal wieder am hadern mit dieser Theorie ;-) |
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| Tristan wächst eigentlich normal, nur weicht er von seiner Gewichtskurve zunehmend ab. Bei seinen Infektionen spielt seine Schleimhaut vor allem die der oberen Atemwege eine entscheidende Rolle. Nach seinen zweimaligen Polypenentfernungen und Mandelverkleinerungen Anfang 2006 und 2007 scheint nach neuestem Befund vom HNO (letzte Woche) schon wieder eine neue Vergrößerung der Polypen und Mandeln stattzufinden. Hat jemand Erfahrungen mit so einer Problematik schon gemacht? Kann man vielleicht auf hömöopathischem Weg das Bestreben des Schleimhautgewebes zu wachsen eindämmen? Eine operative Mandeltotalentfernung wollen wir in seinem jungen Alter (2,5 Jahre) noch nicht vornehmen lassen. Danke für Eure Antworten, Falk-Oliver. Geändert von Falk-Oliver (03.11.2007 um 21:01 Uhr). |
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| warum keine totale mandelentfernung? wenn er ständig Infekte hat und die unter umständen in chronisch entzündeten Mandeln liegt, hilft eine Verkleinerung doch nichts?! Und so ohne ist eine Verkleinerung ja auch nicht, dass man das öfters wiederholen muss. Wurde das Gewebe der Mandeln eigentlich histologisch unterschucht? Wenn du sagts gastroenterologisch alles i.o. - dann wurde ein Reflux ausgeschlossen? lg Sandra |
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| Hallo Quaks, eine chronische Mandelentzündung liegt nicht vor (nicht entzündlich-proliferativ). Zwar besteht eine beginnende Hiatusgleithernie, aber ein Reflux spielt anscheinend nur eine geringe Rolle (24-Std. PH-Metrie o.B.) Wir denken, daß durch das Anschwellen des lymphatischen Gewebes im Nasen-Rachenraum die Atemwegsverengung und die Erschwernis des Schluckaktes die Infektionsneigung erhöht und die Gedeihstörung verursacht. Durch die ständige Mundatmung besteht eine myofunktionelle Störung des Schluckaktes, was auch schon häufiges Erbrechen verursacht hatte. Die sprachliche Entwicklung ist dementsprechend wenig fortgeschritten. Danke für Deine Nachfragen, Falk-Oliver. |
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erzähl mal mehr zu der Schuckstörung - interessiert mich, da das hier auch ein Problem ist. Heißt es das der Schluckakt nicht korrekt abläuft? Verschluckt er sich - wenn ja -bei flüssig oder fest? Habt ihr Untersuchungen diesbezüglich gemacht? Welche und was haben sie euch gebracht? Kennt ihr Castillo-morales - Therapie ? Hier ist es so - Tammy wurde an der Speiseröhre operiert. Sie hat sich fast von anfang an immer mal verschluckt. Die Schwere der Störung dabei war unterschiedlich - mal nur ein Räuspern, zeitweise ging nur angedickte Nahrung. Jetzt ist es immer noch so, dass sie nach fast jedem Trinken hustet. Wenn sie einen Infekt hat, verschlimmert sich das ganze noch und sie trinkt dann auch immer weniger .... (was dann dabei rauskommt steht im anderen Thread) Untersuchungen in dieser Hinsicht fanden eine Röntgen-Brei-Schluck statt und eine HNO-Inspektion des Kehlkopfes. Und Vorstellungen bei Logopäden. Bei raus kam - der Schluckakt als solches ist ok, aber sie aspiriert micromengen schon bei den ersten Schlucken. Der Kehlkopf ist ok. Die Mundmuskulatur ist etwas hypoton und sie hat eine überwiegende Mundatmung, beim Essen schlingt sie mehr, als das sie ordentlich kaut. Aber eine wirkliche Idee was ihr helfen könnte hat keiner. Morgen habe ich bei einer Physiotherapeutin mit o. g. Zusatzausbildung einen Termin. Bin sehr gespannt. Aber dies Art der Therapie soll wirklich gut funktionieren. Kann dir dann ja berichten ![]() lg Sandra | |||||||||||||||
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| Wenn endokrinologisch alles abgeklärt wurde, wurde das Blut sicher auch schon auf die Wachstumshormone hin untersucht. Dies nur noch ein ganz neuer Gedaanke. Unser Sohn hat nämlich unter anderem einen Wachstumhormonmangel. Gruss Margot Dennler |
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| Hallo, was mir beim Lesen auffällt: die Schleimhäute sind meist betroffen, die oberen Atemwege. Das erinnert mich an viele Allergie Geschichten, die ich kenne - nicht zuletzt von meinem Sohn!!! Wann wurde denn gastroenterologisch abgeklärt? Mein Sohn wurde nämlich mit 1,5 durchleutet, die UniKlinik schloss damals meinen Verdacht, nämlich Zöliakie nahezu aus. Meine Kinderärztin machte in ihrer Interpretation ein Z. ist ausgeschlossen daraus, heute weiss ich, dass es doch eine Glutenunverträglichkeit ist - zumindest das eine Ursache für seine Gedeihstörung ist. (er hatte einen langen Wachstumsstillstand, ist jetzt auf einer sehr flachen Kurve unter der 3% Linie. Wenn ihr Gluten als Ursache nachgehen wolltet, dann würde ich beim Zöliakie-Treff-Forum nachfragen, welche Parameter unbedingt untersucht werden sollten. Dort gibt es sehr sehr gute Tipps rund um Zöliakie/G-unverträglichkeit. Allergien und Unverträglichkeiten könnte man auch kinesiologisch austesten. Ich habe mich lange nach Empfehlungen umgetan, endlich jemanden gefunden, der einen guten Ruf hat (bin da ja tendenziell immer ein bisschen skeptisch!). Wir wissen jetzt woran die Probleme wohl liegen, können die Allergien in den Griff kriegen und ernähren jetzt seit gut 10 WOchen GLutenfrei - nicht ohne Pannen, aber wir werden besser. Zumindest haben wir seither keine permanente obstr. Bronchitis mehr und auch keinen weiteren PseudoKrupp Anfall, und die waren an der Tagesordnung! Ich kann ja keinen echten Rat geben, vielleicht aber einen Ansatz :-) Mundmotorik ist bei meinem Sohn (2J8Mo, 83cm) auch ein Thema. Wir sind da auch gerade dran. Er hatte auch schon drei OPs mit Vollnarkose, die ihn ziemlich aus der Bahn warfen - allein schon mental und mit der Atmung. LG Arp |
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