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Wie bewahrt Ihr Medikamente aufDies ist eine Diskussion �ber "Wie bewahrt Ihr Medikamente auf" im "Das kranke Kind" Forum, als Teil von Elternfragen.net - Das Forum für Eltern und die, die es noch werden wollenHallo, letztens hat mir eine Bekannte erzählt, dass sie sämtliche Zäpfchen und Säfte (Hustensaft etc) im Kühlschrank aufbewahrt, weil ihr das so mal im Krankenhaus ... |
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| | #1 |
| Moderator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo, letztens hat mir eine Bekannte erzählt, dass sie sämtliche Zäpfchen und Säfte (Hustensaft etc) im Kühlschrank aufbewahrt, weil ihr das so mal im Krankenhaus gesagt worden wäre. Ich habe das bisher immer nach Packungsanweisung gemacht, also wo drin steht unter 8°C das habe ich im Kühlschrank aufbewahrt, aber wo steht unter 25°C das bewahre ich im Medikamentenschrank auf, der bei uns in der Gästetoilette untergebracht ist. Wollte heute morgen in der Apotheke nachfragen, weil ich da eh hinmusste, habs aber dann vergessen. LG, Lotti |
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| | #2 |
| Arzt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Zäpfchen sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden, alle anderen Medikamente, wie es in der Packungsbeilage steht |
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| | #3 |
| Labertasche ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Michael, Zäpfchen in den Kühlschrank??? Oje, da waren sie bei mir die ganze Zeit nicht, sondern auf einem Board im Kinderzimmer, für die Kleinen unerreichbar. Kann ich die jetzt dann wegschmeißen?? Mist... Tina |
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| | #4 |
| Moderator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Michael, danke für Deine Antwort. Zäpfchen hatte ich die ganze Zeit auch nicht im Kühlschrank. Hab davon Paracetamol, Viburcol + Rectodelt lt Packungsanweisung unter 25°C zu lagern. Im Gäste WC ist es eigentlich relativ kühl. Müsste ich doch noch verwenden können ? Wär eigentlich auch mal ein Tipp für unsere Apotheke, dass die auf besondere Lagerung hinweisen. Wir hatten vor einiger Zeit den Fall, dass beim bisherigen Hustenlöser ein generelles Verfallsdatum angegeben war, aber nix weiteres zum Verfallsdatum nach Öffnen der Flasche, also hab ich die Flasche über einen längeren Zeitraum verwendet. Beim nächsten Rezept hab ich in der Apotheke nicht dieses Präparat bekommen, sondern eines von einem anderen Hersteller mit derselben Wirkstoffkombination. Zufällig les ich da vor der nächsten Benutzung nochmal den Beipackzettel genau und da steht "Nach Anbruch der Flasche noch 6 Monate haltbar". Es ist mir schon klar, dass das Ausschlaggebende dieselbe Wirkstoffkombination ist und dass bei anderen Präparaten vielleicht andere Konservierungsmittel eingesetzt werden, aber wenn es in der Apotheke heißt: "Das ist dasselbe nur von einem anderen Hersteller", dann wäre ich nicht gleich auf die Idee gekommen, nochmals jedes Detail auf dem Beipackzettel zu lesen. Sollte man aber doch tun.... ![]() Grüße Lotti |
| Geändert von pippilotta (06.06.2007 um 22:54 Uhr). Grund: natürlich heißt es PräpArat... | |
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| | #5 |
| Gast | Zäpfchen haben wir nicht, Hustensaft und Tropfen für Erwachsene liegt alles in einer Schublade nach Anwendungsgebieten sortiert, ebenfalls die Tabletten, die man halt so hat wie Kopfschmerztabletten etc. Ich verwende die Tropfen auch noch nach diesen 6 Monaten oder dem Zeitraum, der im Beipackzettel steht, bisher hat mir (uns) das noch nicht geschadet. Ich habe mal gehört, daß das auch nicht schlimm ist, das höchstens nach Ablauf des MHD bzw. der Haltbarkeit nach Öffnen der Wirkstoffgehalt nicht mehr ganz so hoch sein könnte, muß aber nicht. Nemo |
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| | #6 |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | also wir haben für meinen sohn alle viertel jahr 40 spritzen unterzubringen....das heißt wir haben einen extra kühlschrank....alles andere im medischrank oder eben im kühlschrank |
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| | #7 |
| Moderator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Dany, darf ich Dich fragen, was für eine Krankheit Dein Sohn hat ? LG Pippilotta |
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| | #8 | |||||||||||||||
| Aktiver Teilnehmer ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
spritz du mittlwerweile schon selbst? Das war doch mal im Gespräch, oder irre ich mich da? vg Sandra | |||||||||||||||
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| | #9 |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | hallo Pippilotta.....mein sohn hat eine schwere hämophilie a ( bluter) und er muß 3x wöchentlich den gerinnungsfaktor VIII i.v. gespritzt bekommen hallo Quaks ....ja ich spritze seit etwa 2 monaten nun allein und ich muß sagen es ist viel entspannter....keine rennereien mehr zum doc es sei denn es handelt sich um eine einblutung oder normale krankheiten.... man ist viel unabhängiger und man ist nicht an irgendwelche öffnungszeiten gebunden und ganz wichtig am wochenende muß nicht erst ein krankenhaus aufgesucht werden , was ja immer verlorene zeit war wenn er gestürzt war.....denn bei verdacht auf einblutung wird ja auch gespritzt....nunja und wenn man das alles zuhause erledigen kann dann ist das schon besser weil die einblutung dann meist schon von vornherein gestopt wird, so das es gar nicht erst dazu kommen kann... |
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| | #10 |
| Moderator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Mannomann (oder besser frauofrau ') Dany, krankheitsmäßig habt Ihr ja wohl schon ganz schön was mitmachen müssen. Ich weiß zwar was man unter dem Begriff "Bluter" versteht, aber kenne mich mit der Krankheit nicht wirklich aus. Welche Auswirkungen hat dies auf Euer tägliches Leben ? LG, Lotti |
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| | #11 |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | pippilotta wir haben uns nun seit 4 jahren mit der krankheit und ihren tücken auseinandergesetzt und von daher läuft unser tägliches leben eigentlich genau wie bei anderen familien ab, außer das man natürlich auf den kleinen immer ein besonderes augenmerk hat...aber sonst läuft es eigentlich ganz normal.....hin und wieder steht man kurz vor einem herzkasper weil der kleine wirbelwind gestürzt ist , aber solche situationen halten sich gott sei dank in grenzen....so langsam weiß er ja auch allein wie weit er gehen kann ohne ein zu hohes risiko dabei einzugehen.... lg dany |
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| | #12 |
| Labertasche ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Dany, Hut ab! Möchte Dir mal kurz sagen, dass ich es bewundernswert finde, wie Du/Ihr mit dem ganzen umgeht. Ich kenne einige Leute, die beschweren sich schon und jammern, wenn nur eine klitzekleine Kleinigkeit in ihrem Leben nicht so läuft wie sie wollen, da meint man dann, die (oder ihre) Welt geht unter. ![]() Erfrischend finde ich dann wieder, wenn ich von Leuten wie Dir höre und lese, die ihr Leben in die Hand nehmen und meistern, auch wenn es mit Einschränkungen und einigen Umwegen verbunden ist. Das finde ich stark und bewundernswert. Gut, dass es mit dem spritzen für Euch nun besser funktioniert, seit Du das zu Hause machen kannst. Ich kenne mich mit dem Thema "Bluter" auch nicht ganz so aus - vermute mal, Dein Sohn wird sich immer spritzen müssen, oder ist das heilbar? Alles Gute für Euch! Tina |
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| | #13 |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | hallo tina....ich danke dir für deine lieben worte...sowas baut auf, weil man selber doch immer das gefühl hat nicht genug zu tun und meistens denkt das ein oder andere hätte verhindern werden können hätte man nur besser aufgepasst, obwohl einem eigentlich klar ist das man den kleinen ja nicht in watte packen kann und schon gar nicht von allem fernhalten....er muß ja irgendwie auch auf das leben vorbereitet sein und seine eigenen erfahrungen sammeln um gewappnet zu sein.... heilbar ist diese krankheit leider nicht...und ja er wird sein ganzes leben spritzen müßen....ich habe auf meiner hp ein wenig erklärt wie das mit der hämophilie ist....kannst ja mal reinschauen wenn du magst http://danyundgang.de.tl liebe grüße dany |
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| | #14 |
| Moderator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Dany, mag Dir noch schnell sagen, dass ich auch echt beeindruckt bin, wie ihr mit der Krankheit des Kleinen umgeht. Es ist natürlich, dass Du als Mutter immer in Sorge bist, dass etwas passiert, aber dass Du ihn trotzdem nicht "überbehütest", ist sicherlich sehr wichtig für seine Entwicklung. Hab mir auch grade Eure HP angeschaut, ein wirklich süßer kleiner Wirbelwind... LG Lotti |
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| | #15 |
| Labertasche ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Dany, ich habe mir eben mal das "ABC der Hämophilie" angeschaut, sind ja sehr viele Seiten und ich habe nicht alle gründlich gelesen, aber einiges was ich da gelesen hab, hat mich schon erschreckt und ich kann gut verstehen, dass man sich da als Mutter besonders Sorgen macht (ist wahrscheinlich ein ziemlicher Spagat, vorsichtig aber nicht übervorsichtig zu sein, oder?). Ich bin ja meist doch neugierig und denke auch, besser man fragt, wenn man was nicht ganz versteht oder sich Fragen auftun, deswegen entschuldige, wenn ich hier noch ein paar Fragen anhänge: wurde das bei Johann denn gleich bei der Geburt festgestellt? Was passiert, wenn er zum Beispiel im Kindergarten, wo Du ja nicht unbedingt dabei bist, stürzt und er eine Wunde bekommt? Ich nehme mal an, die Kindergärtnerin ist da nicht berechtigt, ihn zu spritzen, oder? Ich denke aber, Du machst das ganz richtig, ihn nicht zu sehr in Watte zu packen und ihn auch einfach seine Erfahrungen in gewissen Grenzen machen zu lassen. Es mag jetzt etwas vom Thema abweichen, aber zum Thema "in Watte packen oder nicht" fallen mir immer wieder zwei unterschiedliche Mädchen ein, die in meinem Heimatort aufgewachsen sind, beide etwa gleichen Alters, mit derselben Krankheit: Down Syndrom - sie sind also mongolid. Die eine Mutter hat ihre Tochter sehr behütet und ging kaum mit ihr vor die Tür, sie durfte nichts alleine machen und man sah sie fast nie im Ort. Als die Konfirmation der Kleinen war und alle Kinder zu zweit nach vorne gingen, ging sie mit ihrer Mutter nach vorne und eine andere Mutter mit drei gesunden Kindern hatte die Frechheit besessen, zu fordern, dass "dieses kranke Kind" nicht konfirmiert werden sollte... Die Mutter des anderen mongoliden Mädchens arbeitete schon vor der Geburt ihrer Tochter als Lehrerin mit Behinderten zusammen. Sie leitete ihre Tochter sehr zur Selbständigkeit an, die Kleine hatte noch einen gesunden großen Bruder und lernte alles was er auch lernte, nur eben viel später, aber sie durfte auch als sie etwas älter war alleine mit dem Fahrrad durchs Ort fahren, ging in die Schule, machte eine Ausbildung und hat seit einiger Zeit auch einen Freund (sie dürfte jetzt so Mitte 20 sein). Ich will damit nur sagen, dass es - so finde ich - einen großen Unterschied macht, wie man damit umgeht und was man aus den Gegebenheiten macht, die eine Krankheit mit sich bringt. Es versteht sich von selbst, dass es schwerer ist und mit Sicherheit mehr Kraft kostet, aber man kann dann doch umso stolzer sein, wenn man das Beste für sich und sein Kind aus dem Leben macht. Dany, wünsche Dir viel Kraft, Spass, Ausdauer und Liebe für den weiteren Weg mit Johann und mach weiter so, Tina |
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