
14.12.2007, 00:16
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 | Moderator | | Registriert seit: 28.05.2007 Alter: 34
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AW: Wut, Trotz, Quengeln, Zorn, Krokodilstränen... - Dieser Beitrag ist 224 Tage alt Hallo Claudia, die Gefühle meiner Tochter, was sie bewegt, ärgert oder traurig macht, sind mir ebenfalls sehr wichtig und ich nehme diese durchaus sehr ernst. Allerdings gibt es im Alltag mit einem 2jährigen Kind, das selbst von den eigenen Gefühlen überwältigt ist und noch nicht recht damit umzugehen weiss, oft Situationen, wo es nicht unbedingt möglich ist, auszudiskutieren, dass die kleine Maus jetzt einen Wutausbruch hat, weil sie nicht einfach alleine über den stark befahrenen Parkplatz rennen darf. | Zitat: von Shikoku | | | | | Jemand hat geschrieben, dass er sich nicht auf einen Machtkampf einlässt. Aber wenn der Erwachsene einfach seinen Willen durchsetzt ohne auf die Bedürfnisse des Kindes zu achten, so empfinde ich das als Machtmissbrauch. Denn der Erwachsene hat eben "die Macht" über das (noch) wehrlose Kind. | | | | | Ich nehme an, Du beziehst Dich hier auf mein Posting vom 11.11.2007, allerdings gibst du das von mir geschriebene hier in einem völlig falschen Zusammenhang wieder. Lies Dir das bitte nochmals durch. Es ist keine Rede davon, dass ich gegenüber Tochter einfach meinen Willen durchsetze, ohne auf ihre Gefühle zu achten. Kinder entdecken in dem Alter nun einmal, dass sie ihren Willen heftig demonstrieren können und steigern sich dann auch schnell mal ein wenig rein und haben dann zunächst mal kein Ohr für ein "vernünftiges" Gespräch ala "ich verstehe, dass Du wütend bist, weil Du die Weinflasche nicht auf den Boden werfen darfst". Es geht also zunächst darum, sie wieder auf eine ruhige Ebene zu bringen und das klappt eben gut mit zunächst mal überraschen und dann kann man sie auch wieder erreichen und erklären, warum etwas jetzt nicht geht. Trotzdem gestehe ich meiner Tochter zu, negative Gefühle zu haben und diese auch zu zeigen, das eine schließt doch das andere nicht aus. Aber um eines noch klarzustellen, ich werde keine Sekunde zögern, meiner Tochter meinen Willen aufzuzwängen, wenn ich sie dadurch davor bewahren kann, vor ein Auto zu laufen oder aus dem Fenster zu stürzen. LG Lotta |