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NEU: STIKO empfiehlt HPV Schutzimpfung für Mädchen zwischen 12-17 JahrenDies ist eine Diskussion über "NEU: STIKO empfiehlt HPV Schutzimpfung für Mädchen zwischen 12-17 Jahren" im "Die kindliche Entwicklung" Forum, als Teil von Elternfragen.net - Forum für Eltern mit medizinischen Fragen rund um KinderHallo Ihr Lieben. Noch fast Druckfrisch hier eine wichtige Information für alle Eltern von Mädchen. Die STIKO hat eine neue Empfehlung ausgesprochen (Stand: ... |
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| Tags: empfehlung, geschlechtsverkehr, hpv, humane papillomaviren, impfen, impfung, maedchen, papillomaviren, schutzimpfung, stiko |
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| Hallo Ihr Lieben. Noch fast Druckfrisch hier eine wichtige Information für alle Eltern von Mädchen. Die STIKO hat eine neue Empfehlung ausgesprochen (Stand: 23.03.2007) Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) für Mädchen von 12 bis 17 Jahren – Empfehlung und Begründung Die Ständige Impfkommission hat auf ihrer 56. Sitzung am 27. und 28. Februar 2007 nach Abstimmung mit den Bundesländern und unter Berücksichtigung der Stellungnahmen weiterer betroffener Kreise eine Empfehlung zur generellen Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren verabschiedet. Dieser Beschluss und die wissenschaftliche Begründung aus epidemiologischer Sicht werden auf Grund des großen öffentlichen Interesses und des Wunsches nach Standards für die Anwendung dieses Impfstoffes im Folgenden ausnahmsweise vorab veröffentlicht. Der reguläre Termin der Veröffentlichung des Impfkalenders und der weiteren Empfehlungen der STIKO im Juli des Jahres 2007 bleibt unverändert bestehen. Die STIKO empfiehlt zur Reduktion der Krankheitslast durch den Gebärmutterhalskrebs die Einführung einer generellen Impfung gegen humane Papillomaviren (Typen HPV 16, 18) für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Die Impfung mit 3 Dosen sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein. Die genaue Dauer der Immunität nach Verabreichung aller Impfstoffdosen ist derzeit noch nicht bekannt. Es konnten stabile Antikörpertiter nach 3 Dosen der Impfung für etwa 5 Jahre nachgewiesen werden. Die Frage der Notwendigkeit einer Wiederimpfung kann derzeit noch nicht beantwortet werden. Über die epidemiologische Wirksamkeit der Immunisierung von Jungen und Männern zur Verhinderung der Infektion bei Frauen liegen keine ausreichenden Daten vor. Die wirksame Umsetzung einer generellen Impfempfehlung für Mädchen und junge Frauen erfordert ein strukturiertes, mit allen Akteuren abgestimmtes Impfprogramm für Jugendliche, das die Gabe von 3 Dosen eines HPV-Impfstoffs vor Beginn der sexuellen Aktivität sichert. Die Impfung gegen HPV sollte auch als Gelegenheit genutzt werden, andere für Jugendliche von der STIKO empfohlene Impfungen zu vervollständigen. Die zeitgleiche Gabe anderer Impfstoffe wurde bisher nur für rekombinante Hepatitis-B-Impfstoffe untersucht. Diese beeinflussten die Immunantwort auf die HPV-Typen nicht. Bei der zeitgleichen Gabe beider Impfstoffe wurden niedrigere Antikörperkonzentrationen gegen Hepatitis B beobachtet. Die klinische Relevanz dieser Befunde ist unklar. Frauen, die innerhalb des von der STIKO empfohlen Zeitraumes (Alter 12– 17 Jahre) keine Impfung gegen HPV erhalten haben, können ebenfalls von einer Impfung gegen HPV profitieren. Es liegt in der Verantwortung des betreuenden Arztes, nach individueller Prüfung von Nutzen und Risiko der Impfung seine Patientinnen auf der Basis der Impfstoffzulassung darauf hinzuweisen. Geimpfte Personen sind darauf hinzuweisen, dass die Impfung mit einem Impfstoff gegen humane Papillomaviren gegen die Typen 16 und 18 nicht gegen Infektionen mit anderen Typen schützt und dass deshalb die Früherkennungsmaßnahmen zum Gebärmutterhalskrebs unverändert in Anspruch genommen werden müssen. Quelle: Robert-Koch-Institut Begründung der Empfehlung der STIKO: Epidemiologisches Bulletin 12/2007 |
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| Sehr sinnvoll, vor allem, da es nun auch die Krankenkassen übernehmen. Hätte ich eine Tochter, würde ich sie auch sofort impfen lassen! Schade, daß die Impfung bei Erwachsenen nicht mehr viel bringen soll, so zumindest die Aussage meines Gyn.'s... Liebe Grüße, Andrea |
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| Ich hatte das schon "drüben" im anderen Forum gelesen,Micha postete es wenige Tage bevor ich zum Gyn musste.Danke für das Timing,lach. Meine Tochter ist 17,...wird diesen Monat 18 und so sprach ich natürlich meinen Gyn daraufhin an.Hm naja,er wirkte nicht gaaanz so begeistert und erklärte mir das diese Impfung nur Sinn macht wenn das Mädchen wirklich noch nie zuvor sexuellen Kontakt hatte. Na sie hat auf alle Fälle diesen Monat noch einen Termin bei ihm. Liebe Grüsse... Caro |
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| Hi Caro, es scheint geteilte Meinungen zu dieser Impfung unter den Gyn.'s zu geben, eben telefonierte ich mit einer Freundin, deren Tochter ist 14 Jahre alt und da hat der Gyn. das schlichtweg abgelehnt, das Mädel zu impfen! Das sei alles Schwachsinn, er impft nicht. Ok, sie geht jetzt mit der Tochter zu einem anderen Gyn. und läßt dann dort impfen. Als ich sie nach der Begründung fragte, sagte sie, daß habe er nicht gesagt, nur eben das oben geschriebene und er macht es partout nicht. Keine Ahnung warum nicht. Liebe Grüße, Andrea |
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| Ja,..mich würde auch brennend interessieren warum die Gyn,s da so zurückhaltend bis ablehnend sind. Weil,in meinen Augen hat diese Impfung Sinn. Liebe Grüsse...Caro |
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| Es gibt halt auch unter Ärzten beschränkte Geister ![]() Es gab auch in meinem Semester einige Kommilitonen, die besser niemals Ärzte werden. Und wenn die es schaffen, dann gehen die hoffentlich in die Forschung oder in die Wirtschaft, aber nicht an Patienten ![]() Nein, ich habe leider keine Ahnung, wieso der Kollege sich so dagegen sträubt. Und das er dir diese Haltung noch nicht einmal begründet, halte ich für extrem unprofessionell. Aber das du gewechselt hast, finde ich extrem gut. Lass deine Tochter impfen. Die Schutzimpfung ist extrem Sinnvoll, bringt aber am meisten, wenn es noch zu keinem sexuellem Kontakt gekommen ist. Die Durchseuchungsrate von HPV ist extrem hoch, das heißt, wer einmal Geschlechtsverkehr hatte, hat ein hohes Risiko, sich dabei mit HPV zu infizieren. EDIT: Nicht alle Krankenkassen übernehmen leider trotz StIKo Empfehlung die Kosten für diese Impfung. Informiert euch bitte vorher. Gruß Michael |
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| Ups Hab nur gelesen ohne bewusst zu registrieren, dass der Beitrag von dir war. ![]() Bin halt schon ein wenig müde ![]() |
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| Also, ich weiß nun etwas mehr, meine Bekannte hatte mich eben nochmals angerufen und wollte das auch nochmal wissen wegen der Kostenübernahme, das konnte ich ihr ja nun auch richtig bestätigen, daß die KK das übernehmen muß. Der Gyn. meint, daß diese Impfung nichts bringt, es gäbe keine Langzeitstudien darüber, wie der Erfolg in Jahren sein wird. Die Tochter sei zu jung, das Risiko zu groß und er impft generell nicht diese neue HPV-Impfung! Was will man denn dazu noch sagen? Habe ihr auch nochmal zugeraten, den Gyn. zu wechseln, das macht sie eh und dann werde ich nächste Woche hören, ob das Mädel nun endlich geimpft wird. Liebe Grüße, Andrea |
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| Klar gibt es keine Langzeitstudie. Aber man weiß, das in 97% aller Gebärmutterhalskrebs-Fälle HPV Viren nachgewiesen werden. Das heißt ein Zusammenhang ist extrem wahrscheinlich. Die Schutzimpfung hat, zumindest was durch die bisher durchgeführten Studien bekannt wurde, so gut wie keine relevanten Nebenwirkungen (außer Fieber, Rötung an der Injektionsstelle, etc). Aber wenn man bedenkt, was man damit (auch wenn es noch nicht 100% gesichert ist) verhindern kann, würde ich keine 2 Sekunden überlegen. Wir reden hier von der ersten KREBS Schutzimpfung für Mädchen. Ihr könnt bei eurer Tochter vielleicht den zweit-häufigsten Krebs bei Frauen verhindern! |
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| Hi Micha, deshalb geht sie ja auch mit ihrer Tochter zu einem anderen Gyn., hatte ihr auch einen empfohlen, da hat sie nun nächste Woche Termin. Manchmal muß man sich echt wundern, was für komische Leute unter den Ärzten weilen... Werde dann hier berichten, wie es weitergeht. Liebe Grüße, Andrea |
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| Hallo Ihr zwei Da die Impfung bei uns ja Thema ist weil Tochter 17 Jahre,haben wir gestern lang darüber diskutiert. Ich möchte die Impfung für sie.Und sie sieht es zum Glück genauso.Nur unser Gyn halt nicht.Frage,...darf ein Doc denn eigentlich eine Impfung verweigern wenn es die Kasse zahlt? Das ein Arzt zu einem Behandlungswunsch nein sagt kann ich verstehen.Ich mein wenn ich ohne Grund hin spaziere und zum Beispiel ein Rezept für Massagen oder so will. Aber darf er wirklich eine sinnvolle Impfung verweigern? Liebe Grüsse...Caro |
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