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In dieser Diskussion geht es um "Gebärmutterhalskrebsimpfung Ja/ Nein?" im "Die kindliche Entwicklung" Forum, als Teil von Elternfragen.net
Hallo Christa Wie wäre es, wenn Du Dich an die Öffentlichkeit wendest,- bezüglich, Hilfe bzw. Unterstützung. Ich habe mal eine Beitrag bei Akte 08 bzw. ...

  1. #13
    Moderator Avatar von Filliz
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    Standard AW: Gebärmutterhalskrebsimpfung Ja/ Nein?


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    Hallo Christa

    Wie wäre es, wenn Du Dich an die Öffentlichkeit wendest,- bezüglich, Hilfe bzw. Unterstützung. Ich habe mal eine Beitrag bei Akte 08 bzw. 09 gesehen, der dieses Thema aufgegriffen hat. Evtl. besteht da interesse, bzw. kann man Dir Hilfe und Adressen geben.

    LG

    Tanja

  2. #14
    Arzt (Kinderheilkunde) Avatar von StarBuG
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Gebärmutterhalskrebsimpfung Ja/ Nein?

    Euer Schicksalsschlag tut mir wirklich leid und ihr habt mein tiefstes Mitgefühl Christa

    Ich möchte einmal die Sichtweise eines Arztes hier beschreiben.

    Im ärztlichen Alltage sehe ich es immer wieder, das Eltern ein unheimliches Bedürfnis haben, die Ursache für eine Erkrankung zu finden.
    Dies ist eine völlig normale menschliche Eigenschaft.
    Wir sehen aber auch häufig, das in der Suche nach der Ursache bestimmte Dinge herangezogen werden, die medizinisch nichts damit zu tun haben.

    Es ist für Eltern immer "Befriedigender", eine Ursache oder einen "Schuldigen" zu haben, als das Gefühl zu haben, das etwas aus heiterem Himmel passiert ist.

    Impfungen müssen, auch aufgrund der massiv negativen Informationen im Internet (die in den meisten Fällen wissenschaftlich völlig haltlos sind), als Erklärung für viele Dinge dabei herhalten.
    Ein Zusammenhang von Ereignissen, die Monate nach einer Impfung auftreten, haben medizinisch gesehen mit extremst hoher Wahrscheinlichkeit nichts mit der Impfung zu tun.

    Was passiert denn bei einer Impfung?
    Je nach Impfstoff wird entweder a) eine abgeschwächte Variante des Virus oder b) bestimmte Eiweiße eines Erregers/Virus oder c) das Toxin (Gift) eines Bakteriums in den Körper eingebracht.
    Das Immunsystem greift diese an und bildet dagegen Antikörper.
    Aufgrund der Beschaffenheit des Impfstoffes kommt es nicht zur eigentlichen Krankheit, in den seltensten Fällen bei Lebendimpfstoffen treten milde Formen der Erkrankung auf (Impfmasern als Beispiel)
    Diese Antikörper verbleiben dann für lange Zeit im Körper und stehen bereit, wenn ein Kontakt mit dem "richtigen" Erreger stattfindet.

    Es gibt leider in der Medizin für viele Erkrankungen noch keine richtige Erklärung.
    Warum trifft es den einen, den anderen aber nicht.
    Dies ist für hilflose Eltern, die neben ihrem Kind stehen und zusehen müssen, eine schwer zu ertragende Situation.
    Da ist es menschlich nur verständlich, dass sie sich an alles Klammern, was irgendwie eine Erklärung, ein Verstehen möglich macht.

    Leider sind das häufig die "bösen" Impfungen.

    Aus medizinischer Sicht sind Impfungen neben Antibiotika die wichtigste Erfindung der Menschheit.
    Ohne Impfungen und Antibiotika hätten wir heute noch immer eine durchschnittliche Lebenserwartung von ca 40Jahren.

    Liebe Grüße

    Michael
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  3. #15
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    3

    Standard AW: Gebärmutterhalskrebsimpfung Ja/ Nein?

    Zitat von StarBuG Beitrag anzeigen
    Euer Schicksalsschlag tut mir wirklich leid und ihr habt mein tiefstes Mitgefühl Christa

    Ich möchte einmal die Sichtweise eines Arztes hier beschreiben.

    Im ärztlichen Alltage sehe ich es immer wieder, das Eltern ein unheimliches Bedürfnis haben, die Ursache für eine Erkrankung zu finden.
    Dies ist eine völlig normale menschliche Eigenschaft.
    Wir sehen aber auch häufig, das in der Suche nach der Ursache bestimmte Dinge herangezogen werden, die medizinisch nichts damit zu tun haben.

    Es ist für Eltern immer "Befriedigender", eine Ursache oder einen "Schuldigen" zu haben, als das Gefühl zu haben, das etwas aus heiterem Himmel passiert ist.

    Impfungen müssen, auch aufgrund der massiv negativen Informationen im Internet (die in den meisten Fällen wissenschaftlich völlig haltlos sind), als Erklärung für viele Dinge dabei herhalten.
    Ein Zusammenhang von Ereignissen, die Monate nach einer Impfung auftreten, haben medizinisch gesehen mit extremst hoher Wahrscheinlichkeit nichts mit der Impfung zu tun.

    Was passiert denn bei einer Impfung?
    Je nach Impfstoff wird entweder a) eine abgeschwächte Variante des Virus oder b) bestimmte Eiweiße eines Erregers/Virus oder c) das Toxin (Gift) eines Bakteriums in den Körper eingebracht.
    Das Immunsystem greift diese an und bildet dagegen Antikörper.
    Aufgrund der Beschaffenheit des Impfstoffes kommt es nicht zur eigentlichen Krankheit, in den seltensten Fällen bei Lebendimpfstoffen treten milde Formen der Erkrankung auf (Impfmasern als Beispiel)
    Diese Antikörper verbleiben dann für lange Zeit im Körper und stehen bereit, wenn ein Kontakt mit dem "richtigen" Erreger stattfindet.

    Es gibt leider in der Medizin für viele Erkrankungen noch keine richtige Erklärung.
    Warum trifft es den einen, den anderen aber nicht.
    Dies ist für hilflose Eltern, die neben ihrem Kind stehen und zusehen müssen, eine schwer zu ertragende Situation.
    Da ist es menschlich nur verständlich, dass sie sich an alles Klammern, was irgendwie eine Erklärung, ein Verstehen möglich macht.

    Leider sind das häufig die "bösen" Impfungen.

    Aus medizinischer Sicht sind Impfungen neben Antibiotika die wichtigste Erfindung der Menschheit.
    Ohne Impfungen und Antibiotika hätten wir heute noch immer eine durchschnittliche Lebenserwartung von ca 40Jahren.

    Liebe Grüße

    Michael
    Lieber Michael,

    natürlich hast Du mit vielem Recht was Du da schreibst. Ich sage ja auch nicht, das alle Impfungen schlecht sind. Glaub mir, ich habe mich mit diesem Thema sehr wohl auseinander gesetzt. Bei dieser Impfung hier steht ja nicht unbedingt der Impfstoff als solches in Frage, sondern der Trägerstoff.
    Außerdem können Nebenwirkungen durchaus Wochen und Monate nach der Impfung auftreten.
    Bei fast allen tritt ja auch die erwünschte Wirkung ein. Doch Impfschäden gibt es ja nicht, da sie nicht als solche anerkannt werden.
    Bei dieser Impfung ist der Nutzung aber leider sehr gering. Die Krankenkassen überlegen laut Pressemitteilung ja schon, ob sie die Impfung wieder aus dem Programm nehmen, da der Kosten-Nutzen Faktor zu gering ist.

    Es wird heutzutage aber auch viel Prpagande und Panikmache der Pharmaindustrie gemacht. Somit werden die Profite hochgehalten. Wenn sie schon so viel damit verdienen, dann sollten sie auch für die "paar" Fälle, bei denen es schief gegangen ist einstehen.

    Liebe Grüße,

    Christa

  4. #16
    Arzt (Kinderheilkunde) Avatar von StarBuG
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Gebärmutterhalskrebsimpfung Ja/ Nein?

    Ein wirklicher Wirkungsnachweis, sprich ob sich damit effektiv die Gebärmutterhalskrebsrate deutlich senken lässt,
    kann erst in vielen Jahren erbracht werden.

    Die Wirkung gegen die geimpften HP Virus Stämme 16 und 18 ist vorhanden und diese sind es, die bei über 70% aller Gebärmutterhalskrebsfälle in den Zellen nachgewiesen werden können.

    Was Nebenwirkungen von Impfungen angeht, sind Ärzte verpflichtet, alle in Frage kommenden Fälle zu melden.
    Es wird dann geprüft, ob zwischen der Impfung und der vermuteten Nebenwirkung ein Zusammenhang besteht oder nicht.

    Nur wie ich schon oben sagte, ein häufig von Laien vermuteter Zusammenhang ist aus medizinischer Sicht nicht immer haltbar.
    Dann wird gerne das Argument der geldgierigen Pharmaindustrie und Verschwörungstheorien von Ärzten und der Pharmalobby ins Feld geführt.

    Generell ist man als Arzt nur sich selbst verpflichtet und jede Entscheidung die man trifft, für die ist man vollständig haftbar.

    Ich kann hier auf keinen Fall sagen, ob das Schicksal deiner Tochter mit der Impfung zusammen hängt oder nicht.
    Ich möchte nur grundlegende Problematiken aufzeigen


    Liebe Grüße

    Michael
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  5. #17
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    Standard AW: Gebärmutterhalskrebsimpfung Ja/ Nein?

    Hallo,

    ich denke der mensch kann sich nicht vor allem schützen..meine Tochter ist 10 und werde sie sicherlich noch nicht impfen lassen. denn ich lass mir auch diese schweinsgrippeimpfung auch nicht geben...

    Und wieso geraten viele Ärzte einander???

    Für mich ist diese Impfung noch einfach viel zu frisch..Wir sind doch alle nur Versuchskaninchen.. ich oder meine Kinder werden es jedenfalls nicht neues probieren, bevor es nicht richtig entwickelt worden ist.

    LASST DIE FINGER VON.. das kann ich nur raten.. und einige Ärzte die wirklich Wert auf Gesundheit des Menschen legen raten dies auch ab...

    Lg

  6. #18
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    Standard AW: Gebärmutterhalskrebsimpfung Ja/ Nein?


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    Zitat von kleine_hexe Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich denke der mensch kann sich nicht vor allem schützen..meine Tochter ist 10 und werde sie sicherlich noch nicht impfen lassen. denn ich lass mir auch diese schweinsgrippeimpfung auch nicht geben...

    Und wieso geraten viele Ärzte einander???

    Für mich ist diese Impfung noch einfach viel zu frisch..Wir sind doch alle nur Versuchskaninchen.. ich oder meine Kinder werden es jedenfalls nicht neues probieren, bevor es nicht richtig entwickelt worden ist.

    LASST DIE FINGER VON.. das kann ich nur raten.. und einige Ärzte die wirklich Wert auf Gesundheit des Menschen legen raten dies auch ab...

    Lg
    Ich versteh dich schon ziemlich gut, aber was denkst du wo wir wären wenn alle die gleiche Meinung hätten wie du?!

    Irgendwelche Menschen sind immer die ersten - ist so, anders gehts nun mal nicht!

    Also ich habe jetzt alle 3 Impfungen, bis jetzt ist noch nichts weiter aufgetreten ausser nen Ausschlag..., dieser ist aber sicherlich nicht so schlimm wie wenn man irgendwann mal an Krebs erkrankt und dann nur noch auf seinen Tod wartet!

    LG

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