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In dieser Diskussion geht es um "14jährige schläft im Bett des Vaters - okay?" im "Die kindliche Entwicklung" Forum, als Teil von Elternfragen.net
Die 14jährige Tochter meines Freundes (alleinerziehender Vater) schläft regelmäßig in seinem Bett, und zwar immer dann, wenn ich nicht bei ihm übernachte. Sie bittet lieb ...

  1. #1
    Anonymisiert
    Gast

    Standard 14jährige schläft im Bett des Vaters - okay?


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    Die 14jährige Tochter meines Freundes (alleinerziehender Vater) schläft regelmäßig in seinem Bett, und zwar immer dann, wenn ich nicht bei ihm übernachte. Sie bittet lieb darum und er kann es ihr nicht abschlagen, weil er ein schlechtes Gewissen hat, dass er nun (weil er jetzt eine Freundin hat) nicht mehr so viel Zeit mit seinen Kindern (14, 16 und 16) verbringt wie zuvor. Ich verstehe schon, dass sie sich auf diese Weise die Nähe holt, die jetzt an anderer Stelle fehlt, aber irgendwie erscheint es mir doch etwas schräg. Wie sind Eure Erfahrungen damit?

  2. #2
    Moderator Avatar von Filliz
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    769

    Standard AW: 14jährige schläft im Bett des Vaters - okay?

    Hallo Jokaste

    Also ich finde es auch eigenartig, dass eine 14 jährige bei ihrem Papa mit im Bett schläft. Normalerweise, habe viele in diesem Alter bereits einen Freund.
    Also mir wäre nicht wohl bei dem Gedanken, wenn meine Tochter bei meinem Mann (ihrem Vater) kuscheln wollte. - Obwohl sie ihn auch ganz doll lieb hat, aber die körperliche Zuneigung, hat ab beginn der Pubertät doch sehr nachgelassen. Drücken oder mal knuddeln ja. Aber mehr nicht.
    Meine Tochter ist jetzt 16, hat einen Freund und unser Sohn ist 13.

    Rede mit deinem Partner darüber.

    Liebe Grüße
    Tanja

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    MeineHunde.net
  4. #3
    Noch neu hier
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    Standard AW: 14jährige schläft im Bett des Vaters - okay?

    ich finde es auch etwas komisch, weil ich das mit 14 auch nicht mehr gewollt hätte und mich in dieser zeit sehr von meinen eltern distanziert habe... aber jedes kind ist anders und möglicherweise ist das mädchen noch nicht so reif wie manch andere 14jährige. ich sehen manchmal mädchen in dem alter und denke es steht eine erwachsene frau vor mir, aber das ist ja auch nicht gerade "normal".
    es muss ja auch nicht sein, dass die beiden die ganze zeit kuscheln oder so. vielleicht hat die tochter ein psychisches problem mit dem alleinsein und schläft deswegen dort. ich kann nicht genau beurteilen ob das gesund ist, aber ich denke es wird schon einen grund geben warum sie so ein verhalten an den tag legt...

    ich bin auch dafür, dass ihr darüber redet dann löst sich die sache bestimmt irgendwie auf.
    viel glück!

  5. #4
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    Standard AW: 14jährige schläft im Bett des Vaters - okay?

    Vielleicht sind es einfach nur Verlustängste?

    Da ist schliesslich eine neu Frau an Papa´s Seite.

    Wie versteht sie sich den mit Dir? Akzeptiert sie Dich?

  6. #5
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    3

    Standard AW: 14jährige schläft im Bett des Vaters - okay?


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    Ich würde auf jeden Fall sehr sehr aufmerksam sein. Ich kenne etwas sehr ähnliches von meiner Schwester, als die Ehe meiner Eltern bröckelte, was schließlich in eine Scheidung mündete. Beide schliefen dann getrennt in verschiedenen Zimmern und meine Schwester zog in das Bett meines Vaters ein. Sie holte sich bei ihm die auch körperliche Nähe, die in der zerbröselnden Familie auf andere Weise nicht mehr vermittelt wurde.

    Die Familiensituation veränderte sich dadurch nachhaltig: meine Schwester rutschte in die zentrale Rolle, die zuvor meine Mutter innehatte. Die Paarsituation war nicht mehr Mutter-Vater, sondern Tochter-Vater. Auch in ganz funktionalen Alltagsdingen. So bekam meine Mutter das Haushaltsgeld aus der Hand meiner Schwester überreicht. Wer die Frau im Haushalt war und wer nur noch eine untergeordnete Rolle spielte, machte meine Schwester meiner Mutter auch in anderen Dingen klar. Meine Schwester erfuhr dadurch Anerkennung, die Zuneigung des Mannes, der an unserer Mutter nicht mehr interessiert war, eine sehr deutliche Aufwertung ihres Selbstbewusstseins sowie um es ganz klar zu sagen: auch ein Stück Machtzuwachs in einer dysfunktionalen Familie.

    Der Rollentausch mit meiner Mutter ging - wie ich erst heute weiss - bis hinein in den Bereich der Sexualität. Meine Schwester machte klar, wer die Frau im Haus ist und mein Vater - ich versuche es wertneutral zu formulieren - nahm dieses Angebot offenbar an. Meine Schwester war damals beiweitem noch nicht 14, sondern in einem Alter, in der das Risiko einer Schwangerschaft noch nicht bestand. Beide - Mutter und Tochter - zickten sich damals - das war in den 70er Jahren - kräftig an, ohne dass ich im Kern verstand, weshalb: Sie waren was Vater anging Rivalinnen. Dieses gespannte Mutter-Tochter-Verhältnis hat sich auch nach Jahrzehnten nicht verbessert. Mein Schwester ist inzwischen verheiratet, hat Kinder. Dennoch fährt sich jedes Jahr mindestens einmal zu meinem Vater, um mit ihm eine Woche ganz allein zu haben.

    Ein 14jähriges Mädchen hat nicht nur Kuschelwünsche, sondern auch sehr explizit sexuelle Bedürfnisse. Mit 14 kann sie sich aussuchen, mit wem sie schlafen mag. Vor dem Hintergrund meiner Familiengeschichte kann ich ganz nüchtern betrachtet nur hoffen, dass beide verhüten. Schräg ist die Geschichte auf jeden Fall. Vater-Tochter-Paare sind zwar icht normal, aber eben doch in nicht wenigen Familien Alltag. Für mich war es damals erlebte Alltagsnormalität, die ohne jede Geheimnistuerei gelebt wurde. Meine Mutter wollte es damals wahrscheinlich nicht sehn, weil sie mit der Gesamtsituation überhaupt nicht klar kam und sich psychisch noch Jahre später heftigst an den Rand gedrängt fühlte.

    Es ist fürwahr ein sehr schwieriges Thema, zumal solche schrägen Situationen intern eben eine gewisse Normalität und Stabilität entwickeln.

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