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Tochter 9 will neue ElternDies ist eine Diskussion �ber "Tochter 9 will neue Eltern" im "Erziehung" Forum, als Teil von Elternfragen.net - Forum für Eltern mit medizinischen Fragen rund um KinderHallo Ich bin neu hier im Forum und habe echt ein Problem mit meiner Tochter, ih beschreibe erstmal die Situation. Heute mittag kommt meine Tochter ... |
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| Hallo Ich bin neu hier im Forum und habe echt ein Problem mit meiner Tochter, ih beschreibe erstmal die Situation. Heute mittag kommt meine Tochter aus der Schule mit einer 4+, natürlich war ich nicht begeistert da sich die 4 in letzter Zeit häufen (normal ist sie eine gute schülerin!), also sagte ich ihr das das nicht mehr geht und sie in Zukunft mehr lernen muss....Sie provozierte darauf hin non stop, ich will neue Eltern, du nervst, ich geh zum Jugendamt und und und... Ich sagte dann zu ihr ganz cool "ruf es an und sag es dem Jugendamt!" und suchte ihr die nummer raus, sie rief nicht an hatte es aber ernsthaft in erwägung gezogen. Diese Masche hat sie seit einigen Tagen schon am anfang fragte ich sie in einem ruhigen Gespräch warum sie denn neue Eltern haben möchte? was sie denn stören würde? Es kamen Antworten wie: Ihr nervt mich, ich muss alles machen, ich hab kein Bock mehr... Also ging ich intensiver auf das "ichmuss alles machen" ein und fragte sie was sie denn alles tun muss, darauf kam: "ich muss immer so früh ins Bett (am wochenende ist für Johanna Bett geh zeit um 22 Uhr )", ich muss immer Saugen und denMüll runter bringen, bei den anderen ist das nicht so, die können ins bett gehen wannsie wollen und sie müssennciht aufräumen...,das waren die dinge die sie meinte.. Ich versuchte mit ihr Komproisse zu finden damit sie sich besser fühlt und nicht mehr das Gefühl hat das sie hier nicht sein möchte. Wir haben beschlossen das ich mir länger Zeit für sie nehme, sie mehr bei den hausaufgaben unterstütze, wir zusammen ihr Zimmer aufräumen. Das haben wir dannalles gemeinsam getan und heute ist es total eskaliert, sie meinte wieder das mit den neuen eltern (was mich mittlerweie persönlich verletzt), ich sagte ihr dann das sie ihre sachen packen soll und zu den neuen eltern gehen soll (ich weiß das es nciht gut war das zu sagen, ich wusste aber keinen anderen weg mehr), also hat sie ihre sachen gepackt und provozierte am laufeten band, bis mir das erste mal der Geduldsfaden richtig gerissen ist, ich sie mir schnappte und ihr Ohrfeigen gegeben habe, jetzt habe ic ein mega schlechtes gewissen, ich bin keine mutter die ihre kinder schlägt, das habe ich nie getan nicht in den ganzen neun sechs und drei Jahren meiner Kinder und ich möchte nicht das es dadrauf hinaus läuft das ich meine Kinder Ohrfeige nur damit sie mich nicht verletzen, ich möchte ein schönes leben mit ihnen haben ein gemeinsames leben, mit ihnen die probleme besprechen und sie bessern aber heute hat es nicht geklappt .Was soll ich jezt tun, wie kann ich einen weg aus der ganzen sache finden? Jetz steht sie vor der Tür mit ihren gepackten sachen und sagt sie zieht aus! Vielleicht kann mir jemand ein paar tipps geben, das wäre echt nett. ![]() Danke |
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| Hallo Cloe963 Herzlich Willkommen hier im Forum. ![]() Meine Tochter hat nach Meinungsverschiedenheiten mit 5 Jahren , denn Koffer gepackt und wollte zur Oma ziehen. Aber das war kindliche Naivität , bei deiner Tochter allerdings wenn sie mit dem Jugendamt droht, ist schon etwas härter und hätte mich auch sehr getroffen. Hat sie den schon mal mit einer Freundin oder Klassenkameraden eine Erfahrung gemacht mit dem Jugendamt , weil mit 9 Jahren auf den Gedanken zu kommen , zum Jugendamt zu gehen , ist schon ungewöhnlich ? Allerdings bin ich der Meinung wie Lotta , das deine Tochter so langsam in die Pubertät kommt. mach dir erst mal keine Gedanken zu den vorwürfen, andere Kinder dürfen eh immer alle mehr, dürfen länger aufbleiben oder müßen nicht helfen im Haushalt. So wie du es beschreibst finde ich es auch in Ordnung mit zu Bett gehen oder im Haushalt helfen. Auch die Idee mit einer anderen vertrauensperson zu reden ist toll, meine Tochter heute 15 J. ist auch ein zickender Teenager und wenn es mal hart wird , waschen ihr mal die Paten den Kopf , zu denen sie ein super verhälnis hat und auf die sie manchmal mehr hört , als auf die Eltern, was ich auch super gut finde. Versuche ihr in einer ruhigen Minute mal zu erklären , das ihre Worte dich auch verletzen und entschuldige dich auch ruhig bei deiner Tochte , für die Ohrfeige , wenn es dir leid tut. Hat sie den gute Freundinnen , von denen du die Mamis kennst , wenn ja setzt euch doch mal Nachmittags zusammen und frage mal die anderen Mamis wie das so bei ihnen ist mit Haushalt helfen und zu Bett gehen. Hat bei uns Wunder bewirkt , den dann stellte meine Tochter fest , das sie doch sogar einige Freiheiten mehr hatte wie die andernen. Hoffe konnte dich etwas aufmuntern und Tipps geben. |
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| Hallo cloe963! Ich bin ein Mann, ich bin Erzieher, und ich bin ein Freund der klaren Worte. Das tut anfänglich vieleicht weh, aber wenn man sich darauf einlässt, können sie helfen. Da hast du ja so einige Probleme. 1. Ich gebe dir die alleinige Schuld der momentanen Lage! Ohne es dir bewusst gemacht zu haben, hat sich in den letzten Jahren so einiges fehlerhaftes eingeschlichen. Ich weiß nicht wie du ansonsten mit deiner Tochter umgehst, und welche Beziehung ihr zueinander habt, aber wenn du jetzt nicht mit ihr klar kommst, wird es für die Zukunft ganz schwer. Ich will dir jetzt auch nicht weiter vorwerfen, was du alles falsch gemacht hast. Z.B. dass man nie zu seinem Kind sagen sollte: "Na dann geh doch!", oder: "Ich suche die Nummer für dich heraus, dann kannst du das Jugendamt anrufen!" Diese Aussagen sind alle samt Existenzgefährdungen für deiner Tochter. Das ist ein klarer Vertrauensmissbrauch von dir. Ich gebe dir Recht, dass es auch nicht schön ist, was deiner Tochter so alles sagt. Aber Kinder haben "Welbenschutz". Sie haben ein Recht dazu auszutesten, wie weit sie gehen können. Nun liegt es an den Eltern klare Grenzen zu setzen. Mein Tipp für dich: Da du eine Tochter vor dir hast, die mit dem Jugendamt droht, ist es ratsam ein sachliches liebevolles Gespräch zu führen. Dieses Gespräch muss unter vier Augen stattfinden und es muss ein ruhige Ambiente vorhanden sein. Begib dich auf Augenhöhe. Fordere den Augenkontakt von ihr. Sag ihr solche Sätze wie: "Egal was du mir alles böses sagst, ich bin deine Mutti und ich liebe dich von ganzen Herzen. Du wirst mich sicher mit einigen Worten verletzen können, wie du es auch in letzter Zeit getan hast, aber ich würde dich nie im Leben freiwillig von mir weglassen." Versuche dabei in Körperkontakt zu kommen. Wenn sie dann in ein Gespräch einlenkt, kannst du ihr ja mal folgendes Gesetz zeigen. Denn wenn mal deine Tochter doch zum Jugendamt gehen, bekommst sie dort nichts anderes gesagt. Die wenigsten Eltern wissen, dass es dieses Gesetz wirklich gibt: Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) §1619 [Dienstleitungspflicht in Haus und Geschäft] "Das Kind ist, solange es dem elterlichen Hausstand angehört und von den Eltern erzogen oder unterhalten wird, verpflichtet, in einer seinen Kräften und seiner Lebensstellung entsprechenden Weise den Eltern in ihrem Hauswesen und Geschäfte Dienste zu leisten." Unter dem folgendem Link kannst du so einige Erklärungen zu dem Gesetz lesen. http://www.hr-online.de/website/rubr...cument_1054336 Vieleicht versteht dann deine Tochter besser, dass es eigentlich etwas normales ist was du von ihr verlangst. Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen. Gib nicht auf! Kinder sind etwas wunderbares, wenn man weiß, wie man mit ihnen umgehen muss. Und diesen Umgang kann man erlernen. Ich wünsche dir und deiner Tochter für die Zukunft eine gewaltfreie Zeit. Viele Grüße Helfman |
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| Hallo Cloe963, etwas verspätet auch von mir ein "Herzliches Willkommen" hier bei Elternfragen. Es tut mir leid, dass Du mit Deiner Großen gerade in so einem Machtkampf steckst. Wie ist es denn momentan bei Euch, habt Ihr Euch vielleicht inzwischen ausgesprochen? Ich finde die Ratschläge von Lotta, Petra und Helfman (übrigens Helfman, danke für den interessanten Link, dieses Gesetz kannte ich wirklich nicht, kann von Glück sagen, dass es meine Eltern damals nicht kannten... ), hier gar nicht schlecht und kann dem eigentlich nicht noch mehr Ratschläge hinzufügen, da das gesagte auch das ist, was ich denke. Halt uns doch bitte mal auf dem laufenden, wie es Euch weiter so ergeht. Wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft, Geduld, Mut, Liebe und gegenseitiges Vertrauen - nur Mut, Du schaffst das auch wieder es hinzukriegen, gib nicht auf! Tina |
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