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Wie erzieht ihr Eure Kinder?Dies ist eine Diskussion �ber "Wie erzieht ihr Eure Kinder?" im "Erziehung" Forum, als Teil von Elternfragen.net - Forum für Eltern mit medizinischen Fragen rund um KinderHallo Andrea, freut mich, dass ich helfen konnte... *grins* Ich weiss ja, Du hast es nicht so gemeint, aber das Wort "Blag" fand ... |
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| Tags: erzieht, kinder? |
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| Hallo Andrea, freut mich, dass ich helfen konnte... *grins* Ich weiss ja, Du hast es nicht so gemeint, aber das Wort "Blag" fand ich nebenbei bemerkt schon immer blöd. Wie gesagt, Lara kann nichts dafür. Und auch die Geschichte mit der Waschmaschine ist wieder etwas, was ihre Mutter regeln muss - Lara ist noch zu klein, um für so ein Verhalten geradezustehen. Ich kann es nicht richtig finden, dass Laras Mutter da tatenlos zusieht was mit der Waschmaschine abläuft. Lara hat keine Ahnung von Waschmaschinen und welche Konsequenzen sich ergeben wenn man hier und da einen falschen Knopf drückt. Ihre Mutter schon. Aber ich stelle mir gerade folgendes vor, was Dich sicher zum Lachen bringen wird: Sonntagmorgen. Eigenheim der XYZ's - frisch eingezogen, Waschmaschine vor drei Tagen installiert. Lara rennt ins Bad, wo das Wunderwerk der Technik steht und drückt den Knopf, holt die klatschnasse Wäsche raus, ruft dann die Mami und sagt: "Guck mal, Mama - ich hab Dir heute mal genauso geholfen wie an Ostern der Frau Z. Freust Du Dich?" ![]() Das Ende dieser Episode darfst Du Dir ausdenken... Ich hoffe, Du lachst jetzt mal ein bißchen, freust Dich auf den bevorstehenden Auszug der XYZ's und trinkst dabei genüßlich Deinen Kaffee. Das Leben ist zu kurz, um sich ständig ärgern zu müssen... In diesem Sinne, einen fröhlichen Tag wünscht Dir Tina |
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| Hallo Andrea, ich sehe, Du hast gelacht... mit Humor geht wirklich vieles besser, oder? Geschwitzt hab ich heute wirklich! War mit den Kindern kurz draussen auf unserer Miniterrasse zum wäsche aufhängen, aber nach einer halben Stunde hab ich die Kinder unter Protest wieder reingescheucht, es war einfach zu warm - trotz Sonnenschirm, Sonnenhütchen für die Kids und Sonnencreme LSF 50. Wie dieser Sommer wohl wird, wenn es jetzt Ende April schon so warm ist???! Viele Grüsse, Tina P.S.: Ach ja, Deine Frage nach dem Kindergarten wollte ich noch beantworten: das dauert noch ein bißchen, die Kids sind gerade 1,5 Jahre alt. Du findest es wohl nicht gut, dass Lara nicht im Kindergarten ist, oder? Aber dafür bräuchte es wohl einen neuen Thread: "Kindergarten: ja oder nein" oder so ähnlich. Allerdings seh ich da schon heisse Diskussionen - siehe Stichwort: Impfen - ja oder nein? Mir manchmal unbegreiflich, warum das die Gemüter so erhitzt. Aber das mal nur so am Rande. Das haben z.B. Nicht-Mütter den Müttern voraus, Andrea: was da manchmal für ein Quark in Krabbelgruppen kontrovers diskutiert wird, davon sind sie verschont!! *lach* ![]() |
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| Hallo, auch ich wurde als Kind geschlagen und schlage nicht. Das ist aber so, weil ich die Kette durchbrochen habe, ganz bewußt. Dass ich überhaupt auf den Gedanken kommen könnte ein Kind zu schlagen, da wäre ich im Leben nicht darauf gekommen, als ich noch nicht Mutter war. Und dann hat man ein Kind und steht vor irgendeiner Situation, in der man als Kind etwas drauf bekommen hätte und es zuckt einem die Hand oder es dreht sich der Kopf, weil man ja nicht schlagen will, aber plötzlich so einen Impuls bekommt. Das Programm läuft völlig automatisch ab, man musss schon sehr an sich arbeiten, dass man nicht auch schlägt. Sinnlose Verbote beobachtet man ganz viele, wenn man sich mal so umschaut, weswegen sich manche Eltern Stress machen. Da dürfen Kindder nicht laufen in der Wohnung, nicht mal die Finger zur Hilfe nehmen, wenn eine Nudel immer wieder von der Gabel rutscht, müssen sehr lange am Tisch still sitzen, dürfen als kleine Kinder an keinen Schrank ran, nicht in den Kochtopf gucken, müssen um 7.00 Uhr ins Bett und kriegen was drauf, wenn sie noch nicht schlafen können, u.u.u.. Viele Eltern machen sich zusätzlichen Stress, indem sie die Umwelt nicht kindgerecht gestalten (also es muss auch ausräumbare Schränke mit sicheren Sachen geben für den kleinen Forscher und alle anderen Schränke gehören gesichert) und daher überall Gefahren lauern, vor denen die Kinder mit Verboten bewahren können, wenn man aber mehr NEIN hört als JA dann wird man als Kind automatisch schwierig. Kinder brauchen Freiräume, um sich zu entwickeln und müssen nicht andauernd reglementiert werden. Das heißt noch lange nicht, dass sie machen dürfen was sie wollen. Es ist auch bei uns so, die Freiheit des Einzelnen geht nur so weit, dass die Freiheit des anderen nicht beeinträchtigt wird. Und da kann man in einer Familie mit Eltern, mehreren Kindern, Haustieren, Nachbarn wirklich nicht davon sprechen, dass ein Kind den ganzen Tag nur machen kann was es will. Es lernt immer Grenzen zu akzeptieren und das geht auch nicht immer ohne Tränen aus, aber schlagen muss man deswegen nicht, nicht auch nur einen Klaps. Liebe Grüße Tanjamutti |
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| Hallo Tanjamutti, Dein Beitrag hat mich beeindruckt und ich wünsche Dir, dass Du Deine Stärke behälst in puncto "die Kette durchbrechen". Ich wurde als Kind nicht geschlagen und das was in Deiner Kindheit passiert ist, ist schrecklich - am besten verstehen werden Dich wohl diejenigen, die ähnliches erlebt haben und sich wie Du Tag für Tag dafür einsetzen, dass ihren Kindern das nicht passieren kann! Weiter so, Tanja! Was Du ganz allgemein zum Thema Alltag mit Kindern geschrieben hast, spiegelt auch meine Gedankengänge wieder, ich erlebe auch oft genervte Eltern und Du hast recht, man sollte versuchen, kritischer die Rahmenbedingungen zu beleuchten und durch einfache Dinge wie z.B. Schublade umräumen, kann schon mancher "Stress" vermieden werden. Wobei ich ganz allgemein denke, dass das Wort "Stress" im allgemeinen Sprachgebrauch zu oft benutzt und manchmal (immer öfter!) als Ausrede herhalten muss. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass dieses Wort oft in den Mund von Erwachsenen genommen wurde, als ich ein Kind war und da hatten unsere Mütter bedeutend mehr Arbeit als heute, wo es noch nicht so oft so tolle Arbeitsgeräte wie Mikrowelle, Wäschetrockner, Handy, etc. pepe gab, um nur mal einige aufzuzählen. Nein, das soll jetzt nicht heissen, dass ich alle diese Arbeitsgeräte hergeben möchte oder früher "alles besser" war, das war es mit Sicherheit auch nicht. Damit wollte ich eher mal sagen, das man darüber nachdenken könnte, warum man heute weniger Nerven hat und sich gestresst fühlt, die eigene Selbstverwirklichung in den Mittelpunkt seines Denkens stellt - schlimmstenfalls sitzen die Kinder dann noch bedröbbelt daneben, wenn man mal wieder am Telefon lautstark kundtut, man "sei gestresst". Und die Kinder? Können die auch sagen "sie sind gestresst" von uns???! Nachdenkliche Grüsse, Tina |
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| Hallo nochmal, gerade fiel mir ein, dass ich noch etwas weiterempfehlen kann, nämlich: WEGE AUS DER BRÜLLFALLE von Herrn W. Brüning - siehe auch hier: www.wege-aus-der-bruellfalle.de Kurz zum Inhalt des Films: Der Film handelt vom ganz normalen Erziehungsalltag, in dem sich Eltern alle Mühe geben und doch immer wieder die Geduld verlieren und laut werden, obwohl sie sich eigentlich vorgenommen haben, ruhig zu bleiben ... Das Ergebnis sind oft weinende, trotzige Kinder und hilflose, frustrierte Eltern, die sich wieder einmal als Versager fühlen. Genau an diesem Punkt setzt der Film an. Er vermittelt in einfachen und nachvollziehbaren Schritten ein Konzept, mit dessen Hilfe Eltern sich ohne Brüllerei und Drohungen durchsetzen und ihre Kinder trotzdem respektvoll behandeln können. Der Film ist für Eltern gemacht, wird von Eltern gespielt, macht Mut und zeigt auch mit Humor ganz neue Wege für typische Alltagssituationen auf. Es gibt dazu Elternabende, hier mal die aktuellen Termine, falls Interesse besteht: Hier die nächsten Elternabende: 20.04.2007 23.04.2007, 19:30: Grundschule In der Steinbreite, 30455 Hannover 24.04.2007, 19:30: Grundschule Mariensee, 31535 Neustadt 25.04.2007, 19:30: Hauptschule Flonheim, 55237 Flonheim 26.04.2007, 19:30: Kath. Kirchengemeinde St. Barbara, 45475 Mülheim 02.05.2007, 19:30: Edith-Stein-Schule, 86551 Aichach 03.05.2007, 20:00: Volksschule, 85664 Hohenlinden 07.05.2007, 19:30: Luziaschule, 59602 Rüthen 09.05.2007, 19:30: Kardinal-Bertram-Schule, 30519 Hannover 10.05.2007, 19:30: Grundschule Wasserstraße, 32469 Petershagen 16.05.2007, 19:30: Kath Grundschule Stukenbrock, 33758 Schloß Holte- Stukenbrock 23.05.2007, 19:30: Kath. Grundschule Haaren, 33181 Bad Wünnenberg 24.05.2007, 20:00: Andreasschule, 33378 Rheda-Wiedenbrück 29.05.2007, 20:00: Grundschule Drelsdorf, 25853 Drelsdorf 30.05.2006, 19:30: Grund-und Hauptschule, 24594 Hohenweststedt 31.05.2007, 19:00: Oberschule, 15370 Fredersdorf 04.06.2007, 19:30: Volksschule Edlach, A-6850 Dornbirn 13.06.2007, 19:30: Kath. Grundschule, 51063 Köln 14.06.2007, 19:30: Grundschule Unterharmersbach, 77736 Zelll am Harmersbach 21.06.2007, 18:00: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung, 92224 Amberg Ich habe damals selbst einen kostenlosen Elternabend einer Grundschule besucht und war positiv beeindruckt davon. Hier wurde ja unter anderem mal angeregt, Wege zu finden, was man statt Klapse bzw. Brüllen tun könnte - daher hier mal meine Empfehlung. Viele Grüsse, Tina |
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| Hallo Tina, gut dass Du das mit dem "Stress" ansprichst. Ja, ich denke auch, dass das ein wenig in Mode gekommen ist. Ob es an dem allgemeinen Werteverfall (auch son Spruch...) liegt, oder daran, dass man schon aufgrund seiner tollen Helferchen in weniger Zeit mehr Dinge tut? Auf der Arbeit (Baufirma) merke ich immer wieder, dass es früher ohne Handy viel ruhiger zu ging. Wer von der Firma zur Baustelle fuhr, z.B. Weg von 45 min, konnte 45 min Radio hören oder sich die Landschaft angucken. Heute wird andauernd telefoniert und organisiert. Probleme müssen immer sofort gelöst werden, früher gab es morgens eine Besprechung und alles musste bis zum nächsten Morgen warten. Meine Mutter hatte früher einen Waschtag und hat nichts anderes getan, als den ganzen Tag Wäsche gewaschen, voll konzentriert und vertieft. Heute backt sie nebenbei Brot, spült Geschirr und kocht Essen..... Ja, ich denke, da ist was dran. Und unsere Kinder... die sind bestimmt gestresst von uns. Immerzu ist irgendetwas angesagt, irgendetwas los. Am besten und friedlichsten läuft es bei uns allen, wenn wir gar nichts vorhaben und so in den Tag hinein trödeln. Das ist auch für Kinder das Beste. Liebe Grüße Tanjamutti |
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| Hallo Tanja, da stimme ich Dir in allen Punkten zu... ![]() Und muss gleich gestehen, dass ich auch gerade eine Phase durchmache, wo mich vieles nervt... zum Glück geht sowas aber eigentlich wieder schnell vorbei. Und einige Dinge gleichzeitig machen, ja, ich gestehe - das gibts auch bei mir. Allerdings würde ich anders den Alltag mit unseren Zwillingen auch nicht so gut geregelt bekommen, denn vieles liegt dabei in meiner Hand und ich weiss, dass es eben nur dann gut funktioniert, wenn auch der Haushalt eingermassen mitgewuppt ist, denn wenn man gerade keinen Body oder Strümpfchen mehr da hat, weil die gerade noch in der laufenden Waschmaschine sind oder aber man vergessen hat, die Fläschen zu sterilisieren und gerade keins da ist... usw. - um nur einige Kleinigkeiten aufzuzählen, die auch dazugehören - das ist dann einfach sch...eibenkleister und das ist der Grund, warum ich manchmal wie ein dressiertes Zirkuspferd einige "Kunststückchen" auf einmal mache - damit - simsalabim, alles zur rechten Zeit am rechten Ort ist... ![]() Viele Grüsse, Tina |
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| Hallo zusammen, möchte das Thema nochmal aufgreifen und hier einen etwas längeren Text als Leseprobe zitieren, den ich sehr interessant fand - hier ist er: Es kommt darauf an wie man es sagt Positive Formulierungen machen Kinder zu selbstbewußten Kindern Das Selbstvertrauen eines Kindes wird nicht allein durch Lob oder Herabsetzen bestimmt; wir beeinflussen unsere Kinder auch auf andere Weise. Wir können etwas negativ oder positiv erklären oder "befehlen". Wir Erwachsene kommentieren unser Verhalten und unsere Gefühle ununterbrochen mit "Selbstgesprächen", Gedanken wie "Ich darf nicht vergessen zu tanken", "Jetzt hab’ ich schon wieder meinen Geldbeutel vergessen, langsam werde ich wirklich alt" usw. Psychologen haben festgestellt, daß zwischen der Art und Weise wie gesunde, glückliche und kranke, bedrückte Menschen mit sich reden, ein gewaltiger Unterschied besteht. Diese Selbstgespräche übernehmen Kinder direkt von ihren Eltern und Lehrern. Dadurch ergibt sich aber auch eine Gelegenheit, den eigenen Kindern positive und nützliche Informationen mitzugeben. Indem diese verinnerlicht werden, bilden sie ein Sicherheit und Zuversicht verleihendes Gerüst für das spätere Leben. Schritt für Schritt lernen Kinder, sich selbst innerlich zu führen und zu ordnen. Und zwar auf genau die Art und Weise, wie wir sie mit unseren Worten führen und ordnen – es zahlt sich also aus, positiv zu formulieren. Wir können zum Beispiel sagen "Laß dich um Himmels willen heute in der Schule nicht schon wieder auf eine Rauferei ein" oder wir können sagen "Ich wünsch’ dir alles Gute heute in der Schule, spiel’ am besten nur mit den Kindern, die du magst". Warum dieser kleine Formulierungsunterschied so wichtig ist? Weil der menschliche Geist so funktioniert. Wenn Ihnen jemand eine Million Mark anböte dafür, daß Sie zwei Minuten lang nicht an einen blauen Affen denken – Sie würden es nicht schaffen! (Versuchen Sie es nur, wenn Sie mir nicht glauben!). Wenn einem Kind gesagt wird "Fall’ nicht vom Baum", dann muß es zwei Dinge denken: "Nicht" und "vom Baum fallen". Weil wir diese Worte gebraucht haben, wird automatisch dieses Bild heraufbeschworen. Was wir denken, wird automatisch mit Bildern und Gefühlen belegt (stellen Sie sich vor, Sie beißen voll in eine Zitrone – achten Sie darauf, wie Sie bereits auf diese Phantasievorstellung hin reagieren!). Ein Kind, das sich lebhaft vorstellt, wie es vom Baum fällt, wird wahrscheinlich tatsächlich herunterfallen. Viel besser wäre eine positive Formulierung: "Halte dich gut am Baum fest", "Paß auf, was du als nächstes tun willst". An jedem Tag bieten sich Dutzende von Gelegenheiten, positiv zu formulieren: Statt "Lauf’ nicht auf die Straße" ist es einfacher und besser zu sagen "bleib’ hier auf dem Bürgersteig mit mir" – das Kind kann sich somit vorstellen, was es tun soll, und muß sich nicht vorstellen, was es nicht tun soll. Geben Sie Ihren Kindern klare Anweisungen, wie die Dinge richtig gemacht werden. Kinder wissen nicht immer, was sie gefährdet und was nicht. Wenn Sie also sagen: "Petra, halte dich mit beiden Händen am Bootsrand fest", dann ist dieser Satz nützlicher als wenn Sie äußern "fall’ bloß nicht ins Wasser" oder noch schlimmer "wie glaubst du wohl, wie es mir geht, wenn du ertrinkst". Die Veränderung der Wortwahl ist zwar nicht groß, der Unterschied aber doch offensichtlich. Positiv zu formulieren, lernt man natürlich nicht über Nacht, aber man kann es trainieren. Jeder, der positiv formuliert, hilft seinem Kind, positiv zu denken und zu handeln – und damit in einer Vielzahl von Situationen zurechtzukommen, weil das Kind weiß, was es tun soll, und nicht vor Angst paralysiert ist, weil es etwas nicht tun soll. Quelle http://www.peter-becker.de/index.html - Leseprobe aus "Das Geheimnis glücklicher Kinder" |
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| Hallo, Tina, deinen Beitrag oben finde ich sehr wertvoll und wichtig und kann ihn auch bestätigen. Die Sache mit den Selbstgesprächen kenne ich aus eigener Erfahrung, und je nachdem, wie ich selber drauf bin, spreche ich mal in die positive oder auch mal in die negative Richtung.... Meine Kinder sind jetzt schon groß, aber es funktioniert immer noch. Vor einer Klassenarbeit kann ich die Einstellung meiner Tochter schon beeinflussen, und meinem erwachsenen Sohn hilft es auch vor einem langen Arbeitstag, wenn einer von uns seinen Blick auf etwas Positives lenkt. Man muss sich diese Wirkungen eben immer wieder selbst bewusst machen, im Alltag schleift sich doch manches ein, das man so nicht wollte. Liebe Grüße Ute |
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| Hallo Ute, danke Dir! Ich fand den Text interessant und mir geht es so wie Dir - auch meine Selbstgespräche sind mal negativ und mal positiv... ;-) Es ist sicher nicht so einfach, gedanklich zurückzutreten und in einer Situation zu denken "Halt, stop! Sag es anders. Da war doch was...", aber es lohnt sich! Mir ging es neulich auch so - Sohnemann wollte irgendwas in den Mund nehmen, was er nicht sollte und ich wollte schon zu ihm sagen: "Halt, nimm das bloß nicht in den Mund!!" - dann stoppte ich innerlich und sagte stattdessen:"Halt, nein, nur angucken!" Worauf Sohnemann mich bewußt anschaute, lächelte und sich irgendeinem anderen Spielzeug zuwendete... Zufall oder hat er es wirklich verstanden? Da muß ich raten, weil er erst 18 Monate alt ist und nur ganz wenige Wörter sprechen kann... :-) Lieben Gruss, Tina |
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