|
| |||||||
| Bitte konsultieren Sie bei allen medizinischen Problemen einen Arzt Ihres Vertrauens. |
| Hinweise |
Wie lange sollte man stillen? Wie steht ihr dazu?Dies ist eine Diskussion �ber "Wie lange sollte man stillen? Wie steht ihr dazu?" im "Ernährung" Forum, als Teil von Elternfragen.net - Forum für Eltern mit medizinischen Fragen rund um KinderEs leben die Spezialisten... |
| |
![]() |
| | LinkBack | Themen-Optionen |
| ||||
| Es leben die Spezialisten ![]() |
| | ||||
| ||||
|
| |||||||||||||||
![]() Und genau so ein Beispiel wie das von Sandra meine ich. Da kommen dann häufig irgendwelche obskuren Empfehlungen, die absolut realitätsfern sind. Das haben halt grade die älteren KiÄ im Studium gelernt und alle neuen Entwicklungen halten sie für modernen Schnickschnack. Der KiA einer Bekannten hat wörtlich zu ihr gesagt, die Stillempfehlung der WHO wäre Blödsinn. Auch beliebt ist das Argument, die Empfehlung würde ja nur für Entwicklungsländer gelten. KiÄ sind nunmal keine Ernährungsspezialisten, und Stillexperten schon dreimal nicht. *schulterzuck* Angie, teilweise gebe ich dir recht. Die Stillberatung ist auf jeden Fall ein Phänomen unserer überzivilisierten Gesellschaft. Aber den Unterschied Großstadt/Dorf sehe ich nicht. Ich wohne in einer 90.000-Einwohner-Stadt, also wirklich keine Großstadt, und ich sehe ständig Frauen mit Stillproblemen, nicht nur in meiner Arbeit als Beraterin. An und für sich ist Stillen supereinfach - Brust, Kind dran, fertig. Aber ganz viele werden einfach mit künstlichen Problemen konfrontiert, z.B. Glukosefütterung im KH, Schnullergabe, wohlmeinende Tips von Verwandten, allgemeine Verunsicherung, etc. Und dadurch wird dieser an sich einfache Prozeß einfach gestört. Diese Probleme gibt es leider überall. | |||||||||||||||
| |||||||||||||||
| Hallo Kitty,
Exakt so sehe ich es auch. Wir sind hier nur ein 1400-Seelendorf, davon ca. 1000 wirklich Sesshafte. Und da gibt es schon eklatante Unterschiede zu unserem "Zentrum" St. Johann i.T., das auch nur ca. 8.300 Einwohner hat. Auch dort sind die "künstlichen" Probleme bereits vorhanden. Deshalb: Deine Tätigkeit hat ganz bestimmt einen Sinn. Nichtsdestotrotz handelt es sich beim Stillen und dem Saugreflex des Säuglings eigentlich um eine angeborene Fähigkeit, die frau/kind in natürlicher und stressfreier Umgebung nicht lernen muss. Liebe Grüße Angie | |||||||||||||||
| ||||
| Hi zusammen, nachdem hier nun heute abend wie auch schon heute über Tag eine rege Diskussion lief, mische ich nun auch wieder mit. Ich habe jetzt mal eben schnell alles nachgelesen und bin auch recht froh, daß mittlerweile irgendwie die Sache mit den unklugen Müttern und den daraus resultierenden blöden Kindern nach hinten gerutscht ist. Mir war auch bis vor ein paar Tagen, bis sich Kitty hier anmeldete, überhaupt nicht klar, daß frau mittlerweile eine Stillberaterin aufsuchen kann, wenn sie irgendwelche Probleme mit dem Stillen hat. Nun habe ich natürlich auch Bekannte/Freundinnen, die stillen, die bis auf eine Ausnahme alles alleine hinbekommen. Ich telefonierte vorhin mit einer Freundin und erzählte ihr von diesem Hickhack hier und fragte sie auch, ob sie eine Stillberaterin habe. Antwort von ihr:"Eine bitte was??" Und wir leben hier nicht gerade auf dem Dorf! Das alleine erklärt doch schon den von Monsti mittlerweile mehrmals angesprochenen Instinkt des Stillens. Meine Freundin hat diesen Instinkt jedenfalls, das Kind hat ebenfalls diesen Saugreflex und lernen müssen die beiden gar nichts. Und das empfinde ich als natürlich und normal!! Viele Grüße, Andrea |
| ||||
| Andrea, wie du aber auch selber sagst, die meisten Leute wissen weder, dass es Stillberaterinnen gibt noch was die machen. Und dabei gibt es die in Deutschland schon seit den späten 70ern. Viele wenden sich bei Stillproblemen an ihre Hebammen, aber auch die sind leider häufig unzureichend ausgebildet. Da wird dann immer noch der 4-Stunden-Rhythmus empfohlen oder Ähnliches. |
| |||||||||||||||
Viele Grüße, Andrea | |||||||||||||||
| ||||
| Hallo Kitty, natürlich verstehe ich, dass Du Dir als Stillberaterin ein Klientel erwünschst. Dennoch: Die Tatsache, dass es ein solches Klientel überhaupt gibt, ist Ausdruck einer gestressten, nicht wirklich gesunden Gesellschaft. Ich wünsche Dir, dass Du mit Deiner Beratung vielen Müttern ihre angeborene Rolle als "zu den Säugetieren gehörend" nahebringen kannst. Der Begriff "Säugetiere" soll jetzt wirklich ganz und gar nicht abwertend klingen, ganz im Gegenteil. Wir Menschen gehören biologisch nun mal unbestreitbar zu den "Säugetieren", weshalb das Stillen von Säuglingen zu den natürlichsten Handlungen einer Mutter gehört. Nie werde ich vergessen, wie eine junge Mutter aus Berlin in der Türkei verzweifelt darauf wartete, dass ihre Babynahrung aus Deutschland geliefert wird, weil es sowas in der Türkei zumindest damals nicht gab. Eine türkische Angestellte des Hotels kümmerte sich zwar darum, aber nicht ohne den Kommentar: "Frau, warum hat Dir denn Allah Brüste geschenkt?" Jene junge Mutter war auch eine von denen, die schon nach 4 Wochen abgestillt hatte, aus Angst, sie könnte wegen des Stillens einen Hängebusen bekommen. Sowas ist doch krank!Liebe Grüße Angie |
| ||||
| Hallo Andrea nein natürlich braucht man sowas nicht zwingend. Ich hatte weder Hebamme noch Stillberaterin - aber ich hatte Internet ![]() Es ist auch eine Frage was einem am Anfang vermittelt wird und welchen Zugang zu Informationen man hat. Oft wird einem eben dieser berühmte 4 Std. Rythmus suggestive oder offensiv beigebracht. Kinder die gestillt werden müssen den aber nicht haben, oft haben sie 2 Std. Rythmen *erinnerungen deutlich verdräng* und das ist völlig ok. Man stillt nach Bedarf! Aber mach das mal in Anwesenheit von 50 - 70 jährigen - dann verwöhnst du dein Kind und bekommst tausend Ratschläge wie es besser geht. *augenroll* Ich hab beim Großen den Weg der ZwieMilch gewählt. Das heiß wenn er wirklich das vierte mal nach knapp 2 Std Hunger schrie gabs eine Flasche Pre-Nahrung. Ich bin damit gut gefahren und hab Jan 10 Monate gestillt. Stillen ist toll! Leider hats mit Tammy nicht so gut geklappt obwohl es ihr wirklich gut getan hätte, aber die Umständer waren dagegen. lg Sandra |
| |||||||||||||||
tja wer ihr das wohl erzählt hat. Bei mir war es so - ich konnte mir Stillen überhaupt nicht vorstellen. Ich war vor der Geburt super emfpindlich was meine Brustwarzen betraf. Nur die Lektüre über die vielen Vorteile und den höhrern IQ (und weil man es so macht) ließen mich den Versuch überhaupt starten. Aber ich dacht immer - 4-6 Wochen solange wirst du es wohl aushalten, aber dann ist schluss :-) Naja ich hab ihm immerhin knapp 10 Monate gestillt und fand es toll. Es war praktisch, billig (obwohl "Stillzubehör auch ins Geld geht *fg*) und vor allem weil er so schön bei einschlief (super Problem bei ihm) Bei Tammy bin ich dann von mind. genauso langer Stillzeit ausgeganen - tja es kommt im Leben eben immer anders als man denkt. Ich hab bei ihr mit 3.5 Monaten aufgegeben und da hätte auch leider keine Stillberaterin geholfen. lg Sandra | |||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||||||||||
Ich hatte selbst 0 Probleme mit dem Stillen (von wunden Brustwarzen anfangs und einer Brustentzündung nach 14 Monaten mal abgesehen), weiß also aus eigener Erfahrung, dass es problemlos geht. Aber ich kenne ansonsten keine einzige Frau aus meiner Umgebung ohne kleinere oder größere Stillprobleme.Und eben weil es leider inzwischen nicht selbstverständlich ist, dass frau problemlos stillen kann, finde ich es gut, wenn man weiß, aha, im Problemfall kann ich mich an eine Fachfrau wenden. ![]()
Sandra, darf ich fragen, was bei Tammy das Problem war? | ||||||||||||||||||||||||||||||
| ||||
| Tammy kam mit einer Öspophagusatresie zur welt - wurde am 2 Lebenstag operiert, am 5. LT begann der Nahrungsaufau mit 5 ml Muttermilch pro Mahlzeit. Sie wurde ungefähr 1 Wochen sondiert dann wurde langsam auf Flasche umgestellt und irgendwann auch die Brust "angeboten". Sie trank aber in einer Stunden nur 40 ml - eindeutig zuwenig. Zurückzuführen u.a. auf eine allgemein hypotone Muskulatur. Flasche ging aber ganz gut. Ich hab in der Klinik angefangen abzupumpen und hatte unmengen Milch - vor allem weil sie anfangs nur diese Mini-Mengen bekam und ich pro Mahlzeit aber gut 150 ml abgepumpt hab. Tammy war 5 Wochen im KH. Ich hatte aber noch unseren Zwerg - der auch noch zwei Wochen nach Tammys Geburt, Geburtstag hatte. Um ihm auch ein kleines bischen gerecht zu werden bin ich aller 10 Tage übers WE nach Hause. Allerdings war dort mehr Stress - viel liegengeblieben - damals noch mein Arbeitgeber der was wollte - andere Pumpe - so dass in den 3-4 Tagen abpumpen nicht so gut klappt und die Umstellugn auf die Klinikpumpe auch wieder dauerte und ich dann schon wieder nach Hause fuhr. Als wir dann alle zuhause waren, wurde es aber nciht besser - Tammy kam zwar nur im 3-4 Std. Rythmus, aber abpumpen selbst dauerte schon seine zeit, dann noch füttern und dann das ganze zeuch auch wieder reinigen .... da blieb zuwenig Zeit für den Rest von Haushalt und Familie. Nach ein oder zwei Monaten hab ich die Pumpe abegeben und Tammy nur jdes zweite Mal angelegt - dazwischen oder danach eben noch Flaschenmilch. Mit 3,5 Monaten hatte sie ihre ersten wirklich schweren Infekt mit 12 Tage KH, Sauerstoffbedarf, langer Nahrungverweigerung, Medikamente wie Cortison oder Theophellin i.V. ... dazu kam Spucken, Gedeihstörung etc.... danach hab ich es dann eigentlich ganz aufgegeben weil es einfach nicht zu händeln war und 40 ml Nahrung den Stress nicht aufwogen. |
| ||||
| ich habe meine tochter etwa 6 monate gestillt und meinen sohn leider nur knapp 3 wochen ...der umstände wegen ging es leider nicht länger....ich fand es traurig um meine brust hatte ich nie angst ...selbst wenn ein hängebusen daraus geworden wäre na und... bei mir ist es so das sich nach jedem kind meine BH größe geändert hat und ich die BH`s von vor der schwangerschaft vergessen konnte |
| ||||
| Ich habe meinen kleinen Schatz (Allergiegefährdet) auch 6 Monate voll gestillt, trotz großen anfänglichen Schwierigkeiten. Es ist das Beste für's Kind, immer da und günstig, was will man mehr? Ich bin allerdings kein Freund von 2 Jahre stillen, da ich auch denke, dass es dann keine Vorteile mehr für das Kind hat. Liebe Grüße, weißwirbel |
| |
| |
![]() |
| Lesezeichen |
| Stichworte |
| dazu?, stillen?, sollte, lange |
| Themen-Optionen | |
|
|
Ähnliche Themen für: Wie lange sollte man stillen? Wie steht ihr dazu? | ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Wie lange habt Ihr die Steckdosensicherung dringelassen? | henbjö | Erziehung | 3 | 18.04.2008 09:57 |
| Hochschulreformen: Der bedeutendste Umbau steht erst noch bevor | Zeit.de | Nachrichten | 0 | 28.01.2008 12:41 |
| Hochschulreformen: Der bedeutendste Umbau steht erst noch bevor | Zeit.de | Nachrichten | 0 | 22.01.2008 13:27 |
| Impfen - Wie steht ihr dazu? | StarBuG | Das kranke Kind | 72 | 06.06.2007 21:31 |