Nicht der Saugreflex, sondern der Sauginstinkt. Ist was völlig anderes.

Ganz davon abgesehen, dass die Bewegung, die Kinder beim trinken an der Brust machen, gar kein Saugen ist.
| Zitat: von StarBuG | | | |
| Dies wird über einen Hormonregelkreis gesteuert. | |
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Tatsächlich ist es so, dass Prolaktin nach 6 Monaten so gut wie keine Rolle mehr für die Milchbildung spielt. Deshalb ist stillen auch nur in den ersten 6 Monaten ein (einigermassen) sicheres Verhütungsmittel. Danach sinkt der Prolaktinspiegel wieder und der Progesteronspiegel kann wieder steigen - frau kann wieder schwanger werden.
| Zitat: von StarBuG | | | |
| Aber viel schlechter ist die Nahrung dadurch nicht. | |
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Sie wird schlechter verwertet, doch.
| Zitat: von StarBuG | | | |
| Unmengen sind das nun wirklich nicht  | |
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Die Muttermilch enthält im zweiten Jahr des Stillens ein höheres Mass an bestimmten Antikörpern, sie erreichen teilweise eine ähnlich hohe Konzentration wie das Kolostrum. Zum Beispiel das Lysozym, das die Zellwand der Bakterien zerstört, ist in größerer Menge in der Milch der Mutter eines 18 Monate alten Kleinkindes zu finden, als in der Milch der Mutter eines Sechsmonatigen. Die Mutter produziert auch weiterhin Antikörper gegen die Krankheitserreger, mit denen sie konfrontiert wird, und schützt dadurch ihr Kind indirekt über die Milch, solange sie stillt. Kinder, die jahrelang gestillt werden, sind bedeutend weniger häufig krank und die Mütter berichten meist, dass ihre Kinder noch nie eine Antibiotikabehandlung brauchten.
Quelle
| Zitat: von StarBuG | | | |
| Man muss aber wissen, dass die Zusammensetzung der Muttermilch ab dem 4-6 Lebensmonat zur alleinigen Ernährung des Kindes nicht mehr ausreicht. | |
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Die aller, allerwenigsten Kinder sind mit 4 Monaten beikostreif. Die Empfehlung, nach 4-6 Monaten mit Beikost anzufangen, ist schlicht überholt und nicht haltbar.
Ein Baby ist bereit für Beikost, wenn:
- der Zungenstoßreflex, durch den feste Nahrung automatisch aus dem Mund befördert wird, verschwunden ist
- es Interesse an der Nahrung hat und Nahrung selbst zum Mund befördern kann
- es alleine sitzen kann
- es ein gesteigertes Stillbedürfnis zeigt, das sich nicht nach wenigen Tagen wieder normalisiert und nicht auf andere Gründe, wie z. B. Zahnen, Erkrankung, Stress zurückzuführen ist.
Die ersten drei Punkte sind bei den wenigsten Kindern, die jünger als 6 Monate sind, erfüllt. Und vorher braucht ein Kind auch keine Beikost (Ausnahmen bestätigen die Regel).