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Thema: Religion
- 10.09.2008 08:49 #1Aktiver Teilnehmer




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- Beiträge
- 406
Religion
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- 10.09.2008 09:56 #2
AW: Religion
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Hallo maurer
Also ich empfinde Religion als eine sehr persönlich Angelegenheit, die man seinen Kindern ans Herz legenkann oder sie daran teilnehmen zu lassen. Aber alles auf freiwilliger Basis. Erkläre Ihnen, warum Du diesen Glauben hast, was Dich damit verbindest. In meiner Schule ist eine alleinerziehende Mutter, die natürlich auch extreme Schwierigkeiten mit Ihrem Sohn hat, zu den Zeuge Jehovas übergelaufen.
. Da muß ich sagen, mir tut das Kind wirklich leid, weil ein ausbrechen aus dieser Glaubensgemeinschaft sehr schwierig ist. Auf jedenfall hat dieses Kind versucht in unserer Schule zu missionieren. Nachdem er allen gesagt hat, er sei jetzt bei den Zeugen Jehovas und er feiert kein Geburtstag und Weihnachten mehr, war ich geschockt. Denn ich finde es besonders für Kinder grausam, diese Festlichkeiten nicht zu feiern. Aufgrund dieser Haltung, wurde er aus Stuhlkreisen oder Liedern, die sich um Weihnachten drehten, auch auf eigenen Wunsch ausgeschlossen.
Als mein Mann und ich Heirateten, benötigten wir von der kath. Kirche eine Genehmigung dafür, dass mein Mann sich ev. trauen ließ. Diese wurde auch erst erteilt, als wir versicherten, dass unsere Kinder in meinem Glauben (evangelisch) erzogen werden. Puh, ich finde die kath. Ansichten reichlich angestaubt.
So ist meine Tochter letztes Jahr konfirmiert worden, mein Sohn ist übernächstes Jahr an.
Unser Neffe (15 Jahre) hatte dieses Jahr im April Termin um konfirmiert zu werden. Erst kurz vorher hat die Mutter erfahren, dass er nie am Konfirmandenunterricht teilgenommen hatte. Also hat er sich gegen diese Art der Religion entschieden, was ich finde sein Recht ist, er hätte es aber besser ehr bekannt gegeben.
Sollte sich unser Sohn sich dagegen entscheiden, akzeptieren wir es.
Ich habe nach der Korfirmation auch erst einmal den Kirchgang gemieden, der kam aber mit Anwesenheit unserer Kinder aber wieder.
Mein Mann ist kein regelmäßiger Kirchgänger, obwohl, oder gerade deshalb, da er als Kind ständig in die Messe mußt.
So das war´s, noch einen schönen Tag.
Tanja
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