PEKiP heißt Prager Eltern-Kind-Programm. Rita Süßmuth (die ist Schirmherrin hier in Deutschland) hat das mal kurz, treffend und sehr verständlich so definiert: ""Das Prager-Eltern-Kind-Programm als handlungsorientierte Form der Väter- und Mütterbildung hilft in vorbildlicher Weise, für die psychosozialen und physischen Bedürfnisse des Babys je nach Entwicklungsstand zu sensibilisieren, eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Eltern und Kindern anzuregen und einen wichtigen Beitrag zur Schaffung stützender sozialer Netze für junge Familien zu leisten. "
Für "Normalmenschen": Man zieht die Kinder nackt aus (wegen der besseren Beweglichkeit) und macht allerlei Spiele mit ihnen (oder wie es in PEKiP-Deutsch heißt: gibt Anregungen), die ihnen helfen, den nächsten Entwicklungsschritt (also Kopf heben, drehen, robben, krabbeln, sitzen, laufen,...) in Angriff zu nehmen. Außerdem werden Lieder gesungen (wegen der verbalen Fähigkeiten und damit Muttern nicht für alle Zeiten nur "Hänschen klein" und "Backe backe Kuchen" im Repertoire hat

) und (wichtiger Punkt!) man lernt andere Eltern (i.d.R. Mütter, gelegentlich wird auch mal ein Papa gesichtet) kennen und kann sich austauschen.
Ist zu empfehlen! 8)