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Adventskalender 2007 für alle Leser von Elternfragen.netDies ist eine Diskussion �ber "Adventskalender 2007 für alle Leser von Elternfragen.net" im "Chat Ecke" Forum, als Teil von Elternfragen.net - Das Forum für Eltern und die, die es noch werden wollen1 -------------------------------------------- Hallo zusammen, hier ist das erste Türchen unseres Adventskalenders... viel Spass beim lesen und ein schönes 1. Adventswochenende für Euch alle! Tina Zwei ... |
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| | #1 |
| Labertasche ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 1 -------------------------------------------- Hallo zusammen, hier ist das erste Türchen unseres Adventskalenders... viel Spass beim lesen und ein schönes 1. Adventswochenende für Euch alle! Tina ![]() Zwei helle Sternlein aus dem Rheinland Zwei helle Sternlein funkeln wohl über dem Häuschen klein Christkindchen steht draußen im Dunkeln und schaut zum Fenster hinein. Es schaut, ob die Kinder brav sind o sie sich nicht zanken und schrein und wenn die Kleinen im Schlaf sind dann geht es zum Himmel hinein. Im Himmel hat es ein Gärtchen von Tannbäumchen voll. Christkindchen läutet am Pförtchen daß man ihm aufmachen soll. Herr Nikolaus geht durch den Garten: "Mein guter Knecht mach auf!" Christkindchen braucht nicht zu warten, Herr Nikolaus macht schon auf. Christkindchen durch Moos und Gebüsche dann in sein Häuschen geht. Da sitzen die Englein am Tische und machen Christgerät. Nüsse vergolden die einen die anderen backen Konfekt noch andere haben die kleinen Wachslichter aufgesteckt. Gärtchen und Häuschen sie machen Puppen, Soldaten viel zahllose schöne Sachen Bilderbücher und Spiel. Am Heiligen Abend werden die Bäumchen geputzt mit Pracht und heimlich auf die Erde zu braven Kindern gebracht. Dann kehren sie wieder zurücke neigen die Flüglein sacht beten mit dem Christkind leise und sagen sich Gute Nacht! Alles schläft im Dunkeln bald wird es Weihnacht sein. Zwei helle Sternlein funkeln wohl über dem Häuschen klein |
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| | #2 |
| Moderator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 2 ---------------------------------------------------------------- Hier öffnet sich nun das 2. Türchen unseres Adventskalenders: ![]() Ich wünsche Euch und Euren Familien einen wundervollen 1.Advent ! Lotta A D V E N T ![]() Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt, und manche Tanne ahnt, wie balde sie fromm und lichterheilig wird; und lauscht hinaus. Den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin – bereit, und wehrt dem Wind und wächst entgegen der einen Nacht der Herrlichkeit. - Rainer Maria Rilke - |
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| | #3 |
| Moderator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 3 ---------------------------------------------------------Hier nun das Türchen Nummer 3 vom Adventskalender. Viel Spaß beim öffnen und allen einen schöne Adventszeit wünscht PetraDer Weihnachtsmann mit seinen Schlitten , hat noch niemals so gelitten , kein Schnee für seine Kufen , er muß denn Pannendienst wohl rufen. Der Engel vom ADAC , sagt auch verzweifelt nur , oh ne , für Schlitten hab ich keine Reifen , das müßen leider sie begreifen. Ein großer Laster muß nun her , der Schlitten ist ja furchbar schwer , der Weihnachtsmann , er schuftet fleissig , doch überall nur Tempo 30. So kommts Geschenk nicht pünktlich an , es ärgert sich ein jedermann , dem Weihnachtsmann wirds schon ganz flau, denn nun steckt er im Riesenstau. Die Rentiere stehn da und lachen, was macht der Alte bloss für Sachen , sie könnten sich vor Freude biegen , er hat vergessen wir könn fliegen. So kriegt auch diesmal jedes Kind , ganz sicher sein Geschenk geschwind , denn würde das mal nicht so sein , der liebe Gott liess es schon schnein. |
| Geändert von petra04 (04.12.2007 um 09:27 Uhr). | |
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| | #4 |
| Noch neu hier ![]() ![]() | 4 ************************************************** ********* Das vierte Türchen öffnet sich ... Alle Kinder, groß und klein, staunen still im Kerzenschein. Die erste Kerze brennt am Kranz, verbreitet ihren warmen Glanz und bald schon kommt der Nikolaus mit seinen Gaben hier ins Haus. Es leuchtet Kerze zwei, drei, vier, auf Heiligabend warten wir, Tannenduft und Lichterschimmer, Vorfreude in jedem Zimmer. Wie jedes Jahr um diese Zeit macht sich der Weihnachtsmann bereit, er schwingt sich in den großen Schlitten und dann wird im Galopp geritten, ohne Pausen und Verweilen muss Geschenke er verteilen. Aus allen Häusern hört man Lachen, denn jeder bekam schöne Sachen. Die Weihnachtszeit war wunderbar, wir freun uns schon auf nächstes Jahr. Liebe Grüße, Julia |
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| | #5 |
| fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 5 ***************************************** ![]() Markt und Strassen stehen verlassen, still erleuchtet jedes Haus. Sinnend geh ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm geschmückt; tausend Kindlein stehn und schauen, sind so wundervoll beglückt. Und ich wandre aus den Mauern bis hinaus ins freie Feld, hehres Glänzen, heil'ges Schauern! Wie so weit die stille Welt! Sterne hoch die Kreise schlingen. Aus des Schnees Einsamkeit steigts wie wunderbares Singen- O du gnadenreiche Zeit! JOSEPH VON EICHENDORFF (1788-1857) |
| Geändert von Sammlerin (11.01.2008 um 08:49 Uhr). | |
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| | #6 |
| Aktiver Teilnehmer ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 6 **************************************** Advent Advent, das erste Lichtlein brennt. Und ganz leise auf eine ganz besondere Weise schleicht sich Frieden in Fein Herz. Sei still nur für einen Moment- schau zu wie die Kerze brennt. Sie flackert ein wenig, doch in der Mitte bewegt sie sich nicht entzünde auch Du im Inneren Dein Licht. Elise Rehfisch LG Esther |
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| | #7 |
| Labertasche ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 7 ************ Hier ist das Türchen Nummer 7, tut mir leid, das es etwas verfrüht kommt, aber meine drei Männer liegen mit Magen-Darm auf der Nase und ich bin mir nicht sicher ob ich dagegen morgen auch noch "resistent" reagieren kann, daher schreibe ich lieber jetzt schon... Viel Spass beim lesen der Geschichte...Wo wohnt der Nikolaus? (Eine Nikolausgeschichte von Hanne Krüger und Jörg Bastmann) „Papa, wo wohnt der Nikolaus?" fragte der kleine Jörg. Papa saß gerade am Computer und hörte mal wieder nicht richtig hin. „Weiß nicht", kam die Antwort. „Da musst Du mal die Omi fragen, die hat mir das damals auch erklärt. Jörg fuhr mit dem Fahrrad zur Omi. Die saß jedoch auch am Computer und hatte keine Lust, Nikolausgeschichten zu erzählen. „Man Omi Du bist echt uncool sagte der kleine Jörg und klebte ihr beleidigt sein Kaugummi auf den Babbel. „Babble Gum", rief Omi und schüttelte sich. Da fiel der Kaugummi auf die Maus und dadurch ging das Computerspiel aus. Auch das Gebiss war futsch. Schließlich fand es sich auf dem Scanner wieder. Omis Lieblingsspielzeug war zerschmettert. Als Omi das Gebiss gerade greifen wollte, wurde es eingescannt. „Oh, Schreck", babbelte Omi, „wie soll ich jetzt mein Mohnbrötchen essen?" Verzweifelt suchte sie ihre Festplatte ab und schimpfte dabei: „Du bösser, böser Junge, was hasst Du nur wieder angestellt." „Ach Omi", sagte Jörg „ich wollte doch nur wissen, wo der Nikolaus wohnt." Omi war stinksauer: „Ich habe mein Gebicss verloren und Du fragcst mich nach dem Nikolaucs. Der wird übrigencs gar nicht gut zu csprechen csein auf kleine Kinder, die Omics Gebicß eincscannen." Als Omi die Windows beenden wollte, entdeckte sie im Hintergrund ihr Gebiss. „Klasse Omi, da ist es ja", rief Jörg. „Cön", grunzte Omi „da nüccen sie mir nitz beim Kauen!" Jörg war ein böser Junge. Er ging in die Küche, holte ein Kotelett und legte es auf den Scanner. Schwupp - weg war es - „Siehst Du Omi, so kannst Du viel schneller essen und kannst mir nebenbei erzählen, wo der Nikolaus wohnt. - Soll ich Dir noch eine Schnitte Brot einscannen? Den Kaffee kannst Du ja noch so trinken - Oder?" Jörg grinste und Omi war sprachlos. „Dein Gebiss ist jetzt als Software installiert. Jetzt müssen wir Dich nur noch mit dem Computer verkabeln, dann sind alle Deine Probleme gelöst. Du musst Dich allerdings vor einem Virenbefall hüten." Jetzt war Omi richtig in Rage: „Diese Jugend von heute ist das Letczte, was fällt Dir blocß ein?" Omi schrieb ihrem Gebiss: „Bitte, liebes Gebiss, komm doch wieder raus." Doch das Gebiss kam nicht wieder raus. Nicht aus Laufwerk A und auch nicht aus Laufwerk D. Auch auf dem Scanner lag es nicht. In ihrer letzten Verzweiflung wollte sie den Brief an ihr Gebiss ausdrucken. Da geschah etwas ganz Schreckliches: Braunverschmiertes Endlospapier kam aus dem Drucker und zu allem Übel bäuerten beide Lautsprecherboxen. „Klasse", rief Jörg begeistert, „Nun kannst Du sogar Deine Toilette vermieten. Die brauchst Du ja nun nicht mehr." Jetzt wurde Omi unruhig und wollte es genau wissen. Sie scannte eine Schokoladenreklame aus der Zeitung ein und noch ein paar schöne Fotos aus ihrem Kochbuch. Nach einer Weile sagte sie: „Du wirst es nicht glauben; aber jetzt bin ich satt." - „Omi, darf ich heute bei Dir schlafen?" „Das fehlt mir gerade noch; wer weiß, was Du noch anrichtest." Bitte, bitte Omi, vielleicht lösen wir das Problem ja noch." Omi überlegte kurz, griff zum Telefon und rief ihren Sohn an. Der war froh, als er hörte, dass Jörg bei Omi schlafen wollte. So konnte er weiter an seinem Computer arbeiten. Doch als Omi ihm erzählte, was passiert war, bekam er einen Lachkrampf. Dabei fiel ihm der Hörer aus der Hand. Die Mutter kam aus der Küche gerannt: „Was hast Du?" Statt einer Antwort, lachte er immer lauter. Sie sah den Hörer liegen, griff danach und rief: „Hallo!" Jetzt erzählte Omi ihr die verrückte Story. Sie glaubte kein Wort von dem, was sie hörte. Als sie aufgelegt hatte, packte sie Schlafzeug, Zahnbürste und ein Märchenbuch ein und brachte es zur Omi. „Du hast ja wirklich kein Gebiss drin", sagte sie als sie Omis Gutenabend gehört hatte. „Sag ich doch, sieh Dir nur mein Hintergrundbild an, wenn Du mir nicht glaubst." Jörg freute sich, dass er nun doch bei Omi schlafen durfte. Schnell zog er sein Schlafzeug an, bevor es sich noch jemand anders überlegen könnte. Dabei fand er das Märchenbuch. Er blätterte darin herum und fand auch eine Nikolausgeschichte - mit Bild. „Omi, Omi, - ich glaube ich habe die Lösung". Jörg scannte das Nikolausbild ein. Als er das Buch herunternahm, war das Bild von der Seite verschwunden. Omi schaute wieder im Hintergrund nach. Da stand wahrhaftig der Nikolaus und kramte in seinem Sack. Omi schrieb: „Lieber, guter Nikolaus, rücke meine Zähne raus." Der Nikolaus auf dem Monitor grinste und holte ein kleines Päckchen raus. Plötzlich wurde der Drucker aktiviert und klickediklick - fielen alle Zähne einzeln raus. „So eine Gemeinheit", schrie Omi und scannte die Zähne gleich wieder ein. Der Nikolaus grinste sie aus dem Hintergrund listig an. Omi schrieb: „Du gemeiner Nikolaus, rücke mein ganzes Gebiss wieder raus." Da ertönte die Stimme aus dem Lautsprecher: „Was willst Du denn, Zähne oder Gebiss oder was?" „Gebiss", sabberte Omi. Der Drucker wurde wieder aktiviert und tatsächlich kam auch das Gebiss wieder raus. „Endlich brauchte sie nicht mehr zu lispeln. „Siehste Jörg", sagte sie „der Nikolaus wohnt im Computer." |
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| | #8 |
| Moderator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 8 ******************************************* Mit dem Türchen Nr. 8 wünsche ich Euch allen ein fröhliches und gesundes 2. Adventswochenende ! ![]() Die Weihnachtsmaus von James Krüss Die Weihnachtsmaus ist sonderbar (sogar für die Gelehrten), Denn einmal nur im ganzen Jahr entdeckt man ihre Fährten. Mit Fallen und mit Rattengift kann man die Maus nicht fangen. Sie ist, was diesen Punkt betrifft, noch nie ins Garn gegangen. Das ganze Jahr macht diese Maus den Menschen keine Plage. Doch plötzlich aus dem Loch heraus kriecht sie am Weihnachtstage. Zum Beispiel war vom Festgebäck, das Mutter gut verborgen, mit einem mal das Beste weg am ersten Weihnachtsmorgen. Da sagte jeder rundheraus: Ich hab´ es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen. Ein andres Mal verschwand sogar das Marzipan von Peter; Was seltsam und erstaunlich war. Denn niemand fand es später. Der Christian rief rundheraus: ich hab es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen! Ein drittes Mal verschwand vom Baum, an dem die Kugeln hingen, ein Weihnachtsmann aus Eierschaum nebst andren leck`ren Dingen. Die Nelly sagte rundheraus: Ich habe nichts genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen! Und Ernst und Hans und der Papa, die riefen: welche Plage! Die böse Maus ist wieder da und just am Feiertage! Nur Mutter sprach kein Klagewort. Sie sagte unumwunden: Sind erst die Süßigkeiten fort, ist auch die Maus verschwunden! Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg, sobald der Baum geleert war, sobald das letzte Festgebäck gegessen und verzehrt war. Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus, - bei Fränzchen oder Lieschen - da gäb es keine Weihnachtsmaus, dann zweifle ich ein bißchen! Doch sag ich nichts, was jemand kränkt! Das könnte euch so passen! Was man von Weihnachtsmäusen denkt, bleibt jedem überlassen. |
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| | #9 |
| Moderator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 9 ************************ Weihnachtswunder Durch den Flockenfall klingt süßer Glockenschall , ist in der Winternacht ein süßer Mund erwacht. Herz was zitterst du den süßen Glocken zu ? Was rührt den tiefen Grund dir auf der süße Mund ? Was verloren war , du meintest immerdar das kehrst nun all zurück , ein selig Kinderglück. O du Nacht des Herrn mit deinem Liebesstern , aus deinem reinen Schoß ringt sich ein Wunder los. Tut mir leid das ich das Gedicht heute schon schreibe , aber ich weiß nicht ob ich morgen kann. |
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| | #10 |
| Aktiver Teilnehmer ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 10 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dämmerstille Nebelfelder von Wilhelm Lobsien Dämmerstille Nebelfelder, schneedurchglänzte Einsamkeit, und ein wunderbarer weicher Weihnachtsfriede weit und breit. Nur mitunter, windverloren zieht ein Rauschen durch die Welt, und ein leises Glockenklingen wandert übers stille Feld. Und dich grüßen alle Wunder, die am lauten Tag geruht, und dein Herz singt Kinderlieder, und dein Sinn wird fromm und gut. Und dein Blick ist voller Leuchten, längst Entschlafnes idt erwacht. Und so gehst du durch die stille, wunderweiche Winternacht. Lg Esther |
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| | #11 |
| fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 11 ![]() %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% Tiere im Wald Die Tiere diskutierten einmal über Weihnachten. Sie stritten was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs, "was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten!" ![]() "Schnee", sagte der Eisbär, "viel Schnee!" Und er schwärmte verzückt: "Weisse Weihnachten!" Das Reh sagte: "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern." "Aber nicht so viele Kerzen", sagte die Eule, "schön schummrig und gemütlich muss es sein, Stimmung ist die Hauptsache." "Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau, "wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten." "Und Schmuck!" krächzte die Elster, "jedes Weihnachtsfest kriege ich was: Einen Ring, ein Armband, eine Brosche oder eine Kette, das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten." "Na aber bitte den Stollen nicht vergessen," brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache, wenn es den nicht gibt und all die süssen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten." "Mach's wie ich," sagte der Dachs, "pennen, pennen, das ist das Wahre. Weihnachten heisst für mich mal richtig pennen!" "Und saufen," ergänzte der Ochse, "mal richtig einen saufen und pennen" - aber dann schrie er "Aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt: "Du Ochse, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: "Das Kind, ja das Kind ist doch die Hauptsache." - "Übrigens" fragte er dann den Esel: "Wissen das die Menschen eigentlich?" %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% ![]() ![]() |
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| | #12 |
| Noch neu hier ![]() ![]() | 12 ************************************************** ********* Nikolaus mit Kater (Julia Breitenöder) Meine Menschen sind im Ausnahmezustand. Sie schleppen Tüten und Taschen in die Wohnung, die sie in irgendwelchen Schränken verstauen, hören seltsame Musik, „Lustig, lustig, trallalalala“ und so ein Zeug, und andauernd stopfen sie sich Schokolade und Plätzchen in den Mund. Und was bekomme ich? Nur den üblichen Dosenfraß. Heute haben sie den ganzen Tag auf das Baby eingeredet und ihm von einem Mann erzählt, der Nikolaus heißt und Sachen in Schuhe tut. Völlig sinnlos. Erstens versteht das Baby sie sowieso nicht, es gibt nur unverständliches Gebrabbel von sich, zweitens hat es gar keine Stiefel. Das scheint die Menschen nicht zu stören, sie erzählen dem brüllenden Wesen immer wieder, dass es heute seinen Stiefel vor die Tür stellen muss. Und tatsächlich, kaum ist der kleine Quälgeist im Kinderzimmer eingeschlummert (in der Wiege, die eigentlich mein Bett sein sollte!), stellt sie einen riesigen roten Plastikstiefel vor die Tür, aus dessen Schaft alle möglichen Geschenke herausgucken. Wie war das mit dem Nikolaus? Sie werden doch den unschuldigen kleinen Menschen nicht belogen haben? Sollte an der Story was dran sein: In Ermangelung von Stiefeln habe ich mein Schälchen blitzblank geschleckt und an die Eingangstür geschoben. Er stolpert beim Hereinkommen darüber. „Mensch, Oscar, was soll denn das? Lass das Ding in der Küche! Spiel mit deinen Fellmäusen.“ Klingt, als würde der ominöse Nikolaus nicht zu Katzen kommen. Egal. Als sie im Schlafzimmer verschwunden sind, lege ich mich auf die Lauer. Ich will es wissen. Schon nach kurzer Zeit werden meine Augen schwer, das Quietschen einer Tür weckt mich. Der Nikolaus! Fehlanzeige. Sie schleicht mit einem Päckchen in der Hand durchs Zimmer und deponiert das Geschenk in seinem Schuh. Eine halbe Stunde später das gleiche Spiel mit vertauschten Rollen. Er stopft etwas in ihren Schuh und tappt wieder ins Schlafzimmer. Ich wusste es: Alles gelogen. Menschen sind seltsam. Gerade, als ich es mir auf dem Sofa bequem gemacht habe, knarrt die Wohnungstür, ein Mann in dunklen Kleidern mit schwarzer Mütze kommt ins Zimmer. Hatten sie nicht was von einem roten Mantel erzählt? Einen Sack hat er immerhin dabei. Ich setze mich erwartungsvoll hin. Aber irgendetwas stimmt nicht. Der Nikolaus steckt Sachen ein anstatt Geschenke zu verteilen. Schneller und schneller lässt er alle möglichen Dinge in seinem großen Sack verschwinden. Die Kamera und die Uhr könnte er ja meinetwegen haben, aber als er mein silbernes Schälchen einpackt, ist Schluss mit lustig. Mit ausgefahrenen Krallen springe ich dem blöden Nikolaus auf den Rücken. Der brüllt und lässt mit großem Getöse den Sack fallen. Die Menschen kommen aus dem Schlafzimmer und es gibt ein ziemliches Getümmel. Man könnte meinen, sie wären überrascht, den Nikolaus in der Wohnung zu sehen. Wer hat denn den ganzen Tag davon geredet? Schließlich holen zwei Männer in Uniform den Nikolaus ab und meine Menschen gehen wieder ins Bett. Ich versuche gar nicht erst, ihr Verhalten zu verstehen und kuschele mich aufs Sofa. Am nächsten Morgen ist mein Schälchen randvoll mit allerlei Leckereien. Ob der Nikolaus noch mal da war? Hoffentlich nicht nur was für die Katzenfreunde ... Lieben Gruß, Julia |
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| | #13 |
| Labertasche ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 13 ********************* VORWEIHNACHTSTRUBEL Grüner Kranz mit roten Kerzen, Lichterglanz in allen Herzen, Weihnachtslieder, Plätzchenduft, Zimt und Sterne in der Luft, Garten trägt sein Winterkleid; wer hat noch für Kinder Zeit? Leute packen, basteln, kaufen, grübeln, suchen, rennen, laufen, kochen, backen, braten, waschen, rätseln, wispern, flüstern, naschen, schreiben Briefe, Wünsche, Karten, was sie auch von Dir erwarten. Doch wozu denn hetzen, eilen? Viel schöner ist es zu verweilen und vor allem dran zu denken, sich ein Päckchen "Zeit" zu schenken. Und bitte lasst noch etwas Raum für das Christkind unter'm Baum. (© Ursel Scheffler) |
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| | #14 |
| Moderator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 14 ******************************************** Winternacht ![]() Der Winter ist gekommen und hat hinweggenommen der Erde grünes Kleid; Schnee liegt auf Blütenkeimen, kein Blatt ist auf den Bäumen, erstarrt die Flüsse weit und breit. Da schallen plötzlich Klänge und frohe Festgesänge hell durch die Winternacht; in Hütten und Palästen ist rings in grünen Ästen ein bunter Frühling aufgemacht. Wie gern doch seh’ ich glänzen mit all den reichen Kränzen den grünen Weihnachtsbaum; dazu der Kindlein Mienen, von Licht und Lust beschienen; wohl schönre Freude gibt es kaum. ![]() - Volksweise - |
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| | #15 |
| Moderator ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 15 ............................. Weihnachtsgrüße ![]() Weihnachtlich solls klingen , Kinder sollen singen . Glocken laut erschallen. Grüße von uns allen. Dem Nikolaus und seinen Freund , Den Weihnachtsmann , mit großen Bart , Dem Rentier Rudolph , auch wenn`s träumt und jeder Engel , noch so zart. Allen , die grad Leid erfahren , die , die mit der Liebe sparen. Jenen , die ein großes Herz und auch denen , dies grad schmerzt. Den ganz Kleinen und Senioren alle sind heut auserkoren. Jeder kriegt ein Weihnachtsgruß es kommt von Herzen ist kein Muß. An die jugend möchte ich denken und ihr Weihnachtsgrüße schenken. Einfach jeder , der sich freut , kriegt schöne Grüße von uns heut. Wir wünschen allen eine schöne Adventszeit ! |
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